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Börsentelegramm

Weizen knapp unter 180 Euro, Raps erreicht 380 Euro

von , am
13.10.2015

Der vordere Weizen beendete den Handel in Europa nur noch knapp unter der Marke von 180 Euro und könnt diese am heutigen Dienstag durchaus überspringen.

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© Torbz/fotolia.de
 
Am Montag haben die Weizenpreise in den USA leicht nachgegeben und sich in Europa behauptet. Der vordere Weizen beendete den Handel in Europa nur noch knapp unter der Marke von 180 Euro und könnt diese am heutigen Dienstag durchaus überspringen. In den USA notierte der Chicago-Weizen (SRW) am Montag bei 506,6 Cent je Buschel (164 Euro/t) und der proteinreiche Kansas-Weizen (HRW) ging mit 497,6 Cent je Buschel (161 Euro) aus dem Handel.
 
Leicht nach unten korrigiert haben am Montag die Maispreise in den USA und auch am europäischen Terminmarkt gingen die Maispreise zurück. Der vordere Mais ging am europäischen Terminmarkt mit knapp 166 Euro aus dem Handel und in den USA beendete der vordere Maiskontrakt den Tag bei 380,6 Cent je Buschel (132 Euro). Ganz leicht auf 887,4 Cent je Buschel ( 287 Euro) gestiegen sind am Montag erneut die Preise für Sojabohnen. Davon konnten auch die Rapspreise profitieren und legten sogar bis auf 379 Euro zu.
 
Dienstag: Weizen und Mais fest, Ölsaaten höher
Am heutigen Dienstag beginnt der Chicago-Weizen den vorbörslichen Handel ganz leicht im Plus. Das dürfte auch für die Weizenpreise in Europa einen freundlichen Handelsbeginn bedeuten. Die Preise für den US-Mais bewegen sich am Dienstag zum Handelsbeginn ebenfalls leicht nach oben und dürften damit auch die Maispreise in Europa stützen. Die Sojabohne beginnt den Handel mit den stärksten Preisaufschlägen. Vor diesem Hintergrund könnten auch die Rapspreise in Europa weiter zulegen.
 
Der Euro hat sich am Montag gegenüber den USD mit 1,1388 USD nicht verändert. Das Rohöl WTI brach am Montag kräftig um 5,1 % auf 47,10 USD je Barrel ein.
 
EU: Weizen nur knapp unter 180 Euro
Der vordere Dezemberkontrakt für den MATIF-Weizen ging am Montag mit 179,75 Euro/t aus dem Handel und damit nur knapp unter 180 Euro. Im Vergleich zum Vortag (179,50 Euro) haben die Dezemberpreise damit um 0,25 Euro zugelegt. Der Märzkontrakt für den MATIF-Weizen wurde am Montag mit 186,75 Euro/t gehandelt. Gegenüber dem Vortag (187 Euro) haben die Märzpreise damit um 0,25 Euro nachgegeben. Das Preisniveau der Vorwoche (176,25 Euro) wurde vom Dezemberweizen um 3,25 Euro übertroffen. Das Weizenpreise vom vorigen Jahr (158,75 Euro) übertrafen die Weizenpreise für den Dezembertermin um 21,0 Euro bzw. 13,2 %.
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EU: Mais behauptet sich bei 166 Euro
Die Maispreise haben am europäischen Terminmarkt am Montag nachgegeben. Der Novemberkontrakt (neue Ernte) beendete den Handel bei 165,75 Euro/t und damit 1,0 Euro niedriger als am Vortag (166,75 Euro). Der Januarkontrakt notierte bei 174,25 Euro und damit 0,50 Euro niedriger als am Vortag (174,75 Euro). Das Preisniveau der Vorwoche (163,75 Euro) wurde vom November-Mais um 3,00 Euro übertroffen. Die Maispreise vom Vorjahr (141,75 Euro) wurden am europäischen Terminmarkt um 24,0 Euro bzw. 16,9 % übertroffen.
 
EU: Raps steigt auf 379 Euro
Die Preise für Raps sind am Montag am europäischen Terminmarkt gestiegen. Der Novemberkontrakt wurde mit 379,0 Euro gehandelt und damit zu 2,25 Euro höheren Preisen als am Vortag (376,75 Euro). Der Februarkontrakt notierte bei 377,50 Euro und damit 3,0 Euro höher als am Vortag (374,50). Das Preisniveau der Vorwoche (373,25 Euro) wurde vom November-Raps um 5,75 Euro übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr (322,75 Euro) sind die aktuellen Rapspreise (November) am europäischen Terminmarkt 56,25 Euro bzw. 17,4 % höher.
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USA: Weizen im Wochenvergleich gefallen
Am Montag (12.10) haben die Weizenpreise am US-Terminmarkt in Chicago leicht nachgegeben. Der Dezember-Termin beendete den Handel 0,5 % niedriger bei 506,6 Cent je Buschel (163,7 Euro/t). Der März-Kontrakt für den Chicago-Weizen notierte 0,4 % schwächer bei 514,4 Cent je Buschel (166,2 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (526,2 Cent je Buschel) verfehlte der Dezember-Weizen um 3,3 %. Das Preisniveau vom Vorjahr (510,75 Cent je Buschel) verfehlten die Weizenpreise (Dezember) in Chicago nur um etwa 0,8 %.
 
USA: Mais rutscht auf 380 Cent (132 Euro)
Die Preise für Körnermais haben am Montag am Terminmarkt in Chicago leicht nachgeben. Der Dezemberkontrakt (neue Ernte) notierte 0,5 % niedriger bei 380,6 Cent je Buschel (131,8 Euro/t). Der nachfolgende März-Kontrakt beendete den Handel 0,4 % schwächer bei 391,6 Cent je Buschel (135,6 Euro/t). Gleichzeitig wird der Dezember-Mais 2,2 % niedriger als in der Vorwoche (389,2 Cent) gehandelt. Das Preisniveau vom Vorjahr (354 Cent je Buschel) wird am US-Terminmarkt vom aktuellen Dezemberkontrakt um 7,5 % übertroffen.
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USA: Sojapreise bewegen sich seitwärts
Die Preise für Sojabohnen sind Montag am Terminmarkt in Chicago noch einmal moderat gestiegen. Der vordere Novemberkontrakt (neue Ernte) notierte 0,2 % höher bei 887,4 Cent je Buschel (286,7 Euro/t). Der nachfolgende Januar-Kontrakt beendete den Handel ebenfalls 0,2 % höher bei 892,4 Cent je Buschel (288,3 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (888 Cent je Buschel) wurde vom November-Kontrakt in etwa erreicht. Das Preisniveau vom vorigen Jahr (956 Cent) wurde am US-Terminmarkt durch den Novemberkontrakt um 7,2 % verfehlt.
 
Dr. Olaf Zinke
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