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Börsentelegramm

Weizen leistet Widerstand, Raps steigt über 380 Euro

von , am
29.04.2015

Am Mittwoch beginnt der vorbörsliche Handel an den Terminmärkten in den USA mit einer leichten Preiserholung beim Weizen.

Börse
© BirgitH/fotolia
 
Am Mittwoch beginnt der vorbörsliche Handel an den Terminmärkten in den USA mit einer leichten Preiserholung beim Weizen. Für den Mais liegen die Preise ebenfalls leicht im Plus und die Sojabohnen beginnen den Handel im Minus. In Europa beginnt der Handel für den Weizen ebenfalls im Plus. Die Rapspreise steigen zum Handelsbeginn sogar über der Marke von 380 Euro und der Mais bewegt sich zum Handelsbeginn seitwärts. Am gestrigen Dienstag fielen die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt unter die Marke von 178 Euro auf den tiefsten Stand seit 6 Monaten. In den USA gab es hingegen beim Weizen eine leichte Preiserholung. Die Maispreise gaben in Europa am Dienstag für den vorderen Termin weiter nach. In den USA konnten sich die Maispreise hingegen knapp behaupten. Der Raps konnte am Dienstag für die alte Ernte weiter zulegen und hat sich für die neue Ernte behauptet.
 
USA: Technische Gegenreaktion der Weizenpreise
Am Dienstag (28.04) haben sich die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago nach dem Absturz der letzten Tage wohl vor allem aus technischen Gründen erholt. Am Tag zuvor waren die Kurse auf den tiefsten Stand seit Juni 2010 gefallen. Der Preis für den Maikontrakt des Chicago-Weizens (SRW) legte am Dienstag um 0,3 % auf 471,4 Ct je Buschel (157,7 Euro/t). Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter stiegen die Preise am gestrigen Dienstag sogar um 1,3 % auf 497,2 Ct je Buschel (166,3 Euro). Am Mittwoch Vormittag (MEZ) liegen die Weizenpreise in Chicago im vorbörslichen Handel 0,4 % im Plus bei 473,2 Ct je Buschel (158,3 Euro). Für den in Kansas gehandelte proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter liegen die Preise am Mittwoch Vormittag hingegen 0,1 % im Minus bei 496,6 Ct je Buschel (166,1 Euro) zu.
 
USA: Maispreise behauptet, Sojapreise weiterhin fest
Am Mittwoch Vormittag (MEZ) bewegen sich die Maispreise in Chicago im vorbörslichen Handel  0,4 % im Plus bei 362,2 Ct je Buschel (129,8 Euro). Am gestrigen Dienstag hatten sich die Preise für den Mais in den USA bei 361,0 Ct je Buschel (129,33 Euro/t) behauptet. Die Sojabohne (Maikontrakt) hatte am Dienstag hingegen um 0,5 % auf 977,4 Ct je Buschel (327 Euro/t) zugelegt. Am Mittwoch Vormittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,3 % im Minus bei 974,4 Ct (326 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Dienstag in Chicago um 1,1 % auf 318,7 USD/st (320 Euro/t) gestiegen und bewegen sich am Mittwoch Vormittag 0,3 % im Minus. Für Sojaöl (Mai) sind die Preise am Dienstag um 1,3 % auf 31,23 Ct/lb (627 Euro/t) gefallen und liegen am Dienstag Vormittag 0,2 % im Minus.
 
Euro steigt wieder, Rohöl schwächer
Der Euro hat am Dienstag gegenüber dem Dollar 0,9 % an Wert gewonnen und notierte bei 1,0985 USD und liegt am Mittwoch Vormittag bei 1,1004 USD je Euro und damit 0,2 % im Plus. Der Rohölpreis (WTI) hat sich am Dienstag fast nicht verändert und liegt am Mittwoch Vormittag im Minus. Am US-Terminmarkt legten die WTI-Kurse am Dienstag um 0,1 % auf 57,06 USD je Barrel zu. Im vorbörslichen Handel liegen die Preise am heutigen Mittwoch Vormittag (MEZ) 0,6 % im Minus bei 56,72 USD je Barrel. Gleichzeitig hat sich der Preis für das Nordseeöl Brent am Dienstag um 0,3 % auf 64,64 USD je Barrel nachgegeben. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch liegen die Brent-Preise 0,3 % im Minus bei 64,48 USD je Barrel.
 
Weizenpreise beginnen am Mittwoch fester
Am gestrigen Dienstag sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt unter 178 Euro gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen ging am Dienstag mit 177,75 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (179,50 Euro) haben die Preise damit um 1,75 Euro bzw. 1,0 % nachgegeben. Die neue Ernte (September) kostete am Dienstag 177,25 Euro und damit 1,50 Euro bzw. 0,8 % weniger als am Vortag (178,75 Euro). Gleichzeitig waren die Preise für die neue Weizenernte (September) 0,50 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (205 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 27,25 Euro niedriger. Am Mittwoch Mittag liegen die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt 1,25 Euro im Plus bei 179,0 Euro/t. Die neue Ernte (September) kostete am Mittwoch Mittag 179,25 Euro und damit 1,25 Euro mehr viel wie am Vortag.
 
Maispreise bröckeln weiter
Am gestrigen Dienstag haben die Maispreise am europäischen Terminmarkt weiter nachgegeben. Der Junikontrakt beendete den Handel mit 158,25 Euro/t und damit 1,25 Euro bzw. 0,8 % niedriger als am Vortag (159,50 Euro). Der Augusttermin notierte bei 164,75 Euro und damit 0,25 Euro höher als am Vortag (164,50 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 164,75 Euro und damit 0,75 Euro weniger als am Vortag (166,50 Euro) sowie 6,50 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (196,75 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 38,50 Euro niedriger. Am Mittwoch Mittag notiert der Mais (Juni) am europäischen Terminmarkt 0,25 Euro höher bei 158,50 Euro. Gleichzeitig kostet die neue Ernte 165,50 Euro und damit 0,25 Euro weniger.
 
Rapspreise steigen am Mittwoch über 380 Euro
Am gestrigen Dienstag sind die Rapspreise am europäischen für die alte Ernte gestiegen und haben sich für die die neue Ernte nicht verändert. Der Maitermin beendete den Handel bei 378,75 Euro/t und damit 2,0 Euro bzw. 0,5 % höher als am Vortag (376,75 Euro). Die neue Ernte (August) wurde am Dienstag mit 359,25 Euro gehandelt und damit unverändert zum Vortag (359,25 Euro). Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 19,50 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (366,50 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 12,25 Euro höher. Am Mittwoch Mittag steigen die Rapspreise am europäischen Terminmarkt erneut um 3,25 Euro auf 382,0 Euro. Dagegen kostet die neue Ernte kostet 0,25 Euro weniger und damit 359,0 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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