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Börsentelegramm

Weizen und Mais schwächer, Raps behauptet

von , am
04.12.2014

Die Weizenpreise stehen am europäischen Terminmarkt unter Druck und fallen (nach dem Anstieg zum Wochenbeginn) den zweiten Tag hintereinander deutlich.

© agrar-press
 
Am Terminmarkt in Chicago fällt der Weizen im elektronischen vorbörslichen Handel weiter sehr deutlich. Am Donnerstag Mittag (13:30) liegt der Chicago-Weizen 1,6 % im Minus. Die Maispreise lagen zu diesem Zeitpunkt etwa auf Vortagsniveau und die Sojakurse gaben um 0,6 % nach. Bereits am Mittwoch war der Weizen in den USA um 2,3 % gefallen und war unter die 590 Ct je Buschel grutscht. Gleichzeitig hatte sich der Maiskontrakt am Mittwoch auf dem Vortagsniveau von 382 Ct je Buschel behauptet und die Sojabohne hielt in etwa den Stand vom Dienstag mit 998 Ct je Busche.l Damit lässt sich auch der heutige Druck auf den europäischen Terminmarkt erklären.
 
Ölpreise wieder unter Druck, Euro schwach
Der Rohölpreis (WTI) hatte am Mittwoch am US-Terminmarkt für den Januartermin um 0,7 % auf 67,4 Euro zugelegt. Dagegen war der Preis für das Nordseeöl Brent am Mittwoch um 0,8 % auf 69,92 USD weiter gefallen gefallen. Am Donnerstag Nachmittag liegen die Preise für WTI um 0,7 % im Minus und Brent gibt um 0,2 % nach. Auch die Preise für Erdgas (Natural Gas) liegen am Donnerstag im roten Bereich. Der Euro hat am Mittwoch gegenüber dem Dollar 0,6 % verloren und notiert nur noch bei 1,231 USD. Am Donnerstag kann sich Eurokurs zunächst behaupten.
 
Weizenpreise fallen weiter
Die Weizenpreise stehen am europäischen Terminmarkt unter Druck und fallen (nach dem Anstieg zum Wochenbeginn) den zweiten Tag hintereinander deutlich. Am Mittwoch (03.12.) beendete der Weizen (Januar) den Handel am europäischen Terminmarkt bei 187 Euro/t. Im Vergleich zum Dienstag (190) kostet der Weizen am europäischen Terminmarkt damit 3 Euro weniger. Für die hinteren Termine sind die Preise ebenfalls deutlich gefallen. Der Märzkontrakt notierte am Mittwoch nur noch bei 188,25 (Dienstag: 191,25 Euro) und der Maitermin ging mit 188,75 aus dem Handel (Dienstag: 193,25 Euro). Am Donnerstag Mittag (13:30 Uhr) rutschen die Weizenpreise weiter um 2,75 Euro ins Minus und lagen nur noch bei auf 184,25 Euro.
 
Maispreise ebenfalls weiter abwärts
Am europäischen Terminmarkt sind die Maispreise am Mittwoch im Sog der Weizenpreise gefallen. Am Mittwoch (03.12) kostete der Mais für den Januarkontrakt am Terminmarkt in Paris 155,50 Euro/t und damit 2,0 Euro weniger als Dienstag (157,50 Euro). Der Märztermin notierte bei 160,0 Euro und damit 1,75 Euro preiswerter als Dienstag (161,75) und der Junikontrakt beendet den Handel bei 165,50 Euro und damit 0,75 Euro preiswerter als am Vortag (166,25 Euro). Am Donnerstag (03.12) rutscht der Mais (Januar) am europäischen Terminmarkt deutlich um 2,0 Euro ins Minus und liegt am Mittag (13:00) nur noch bei 153,50 Euro/t.
 
Rapspreise halten sich
Die Rapspreise behaupten sich am europäischen Terminmarkt diese Woche weiterhin. Am Mittwoch (03.12.) beendete der Februartermin den Handel bei 337,25 Euro/t und damit etwa 0,25 Euro höher als am Vortag (337 Euro/t). Der Mai wurde am Mittwoch mit 338,5 Euro notiert und damit 0,5 Euro teurer (Dienstag 338 Euro) und der August kostete ebenfalls 338,50 Euro (Dienstag: 338 Euro). Am Donnerstag (04.12) Mittag notiert der Februar-Raps (bei relativ stabilen Sojapreisen) zunächst unverändert bei 337,25 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompas
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