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Börsentelegramm

Weizen und Mais schwächer, Soja und Raps behauptet

von , am
17.09.2015

Die Weizenpreise sind am Mittwoch in Europa und den USA weiter zurückgegangen

© kk artworks/fotolia
 
Die Weizenpreise sind am Mittwoch in Europa und den USA weiter zurückgegangen. Auch die Maispreise stand auf beiden Seiten des Atlantiks unter Druck. Dagegen konnten sich die Sojabohne in den USA und auch der Raps in Europa knapp behaupten. Am heutigen Donnerstag (17.09) startet der Chicago-Weizen mit leicht festeren Kursen in den Handel. Die Preise für US-Mais liegen am Donnerstag leicht im Minus und die Sojapreise bewegend sich erneut seitwärts. In Europa beginnt der Handel am Donnerstag mit etwas schwächeren Weizenpreisen und etwas deutlicher nachgebenden Kursen für Mais und Raps.
 
Der Euro notierte am Mittwoch gegenüber den USD unverändert bei 1,1294 USD. Das Rohöl WTI wurde am Mittwoch mit 47,51 USD je Barrel gehandelt und damit 5,6% höher als am Vortag.
 
EU: Weizenpreise rutschen auf 168 Euro
Der vordere Dezemberkontrakt für den MATIF-Weizen ging am Mittwoch mit 168,25 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (169,50 Euro) haben die Dezemberpreise damit um 0,7 % bzw. 1,25 Euro nachgegeben. Der Märzkontrakt für den MATIF-Weizen wurde am Mittwoch mit 175,25 Euro/t gehandelt. Im Vergleich zum Vortag (176,0 Euro) haben die Märzpreise damit um 0,75 Euro nachgegeben. Das Preisniveau der Vorwoche (169,50 Euro) wurde vom Dezemberweizen um 1,25 Euro verfehlt. Das Kursniveau vom vorigen Jahr (166,75 Euro) übertreffen die Weizenpreise für den Dezembertermin derzeit um 1,50 Euro.
 
Am Donnerstag Mittag wurde der vordere Weizenkontrakt am europäischen Terminmarkt erneut zu nachgebenden Preisen gehandelt. Der Dezember-Weizen liegt 0,50 Euro im Minus und notiert bei 167,50 Euro. Der März-Weizen steigt jedoch leicht um 0,25 Euro auf 175,50 Euro.
 
EU: Maispreise fallen unter 165 Euro
Die Maispreise sind am Mittwoch am europäischen Terminmarkt weiter zurückgegangen. Der Novemberkontrakt (neue Ernte) beendete den Handel bei 164,75 Euro/t und damit 2,50 Euro bzw. 1,5 % niedriger als am Vortag (167,25 Euro). Der Januarkontrakt notierte bei 170,75 Euro und damit 1,0 Euro niedriger als am Vortag (171,75 Euro). Das Preisniveau der Vorwoche (165,0 Euro) wurde vom November-Mais um 0,25 Euro verfehlt. Die Maispreise vom Vorjahr (150,25 Euro) wurden am europäischen Terminmarkt deutlich um 14,50 Euro bzw. 9,7+ % übertroffen.
 
Am Donnerstag Mittag wurde der Mais am europäischen Terminmarkt ereut zu nachgebenden Preisen gehandelt. Der November-Mais fällt um 0,75 Euro zu und notiert bei 164,0 Euro. Der Januarkontrakt notiert 0,50 Euro niedriger bei 170,25 Euro/t.
 
EU: Rapspreise behaupten sich
Die Rapspreise haben am Mittwoch am europäischen Terminmarkt leicht nachgegeben bzw. sich knapp behauptet. Der Novemberkontrakt wurde mit 366,75 Euro gehandelt und damit zu 0,75 Euro niedrigeren Preisen als am Vortag (367,50 Euro). Der Februarkontrakt notierte bei 365,25 Euro und damit 1,0 Euro niedriger als am Vortag (366,25). Das Preisniveau der Vorwoche (363,75 Euro) wurde vom November-Raps um 3,00 Euro übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr (322,75 Euro) sind die aktuellen Rapspreise (November) am europäischen Terminmarkt 44,00 Euro bzw. 13,6 % höher.
 
Am Donnerstag rutschen die Rapspreise am europäischen Terminmarkt weiter ins Minus. Der November-Raps geht um 1,25 Euro zurück und notiert bei 365,50 Euro. Der Februar-Kontrakt notiert 0,75 Euro niedriger bei 364,50 Euro.
 
USA: Weizenpreise erneut zurückgegangen
Am Mittwoch (16.09) sind die Weizenpreise am US-Terminmarkt in Chicago weiter zurückgegangen. Der Dezember-Termin beendete den Handel 1,3 % niedriger bei 488,2 Cent je Buschel (158,9 Euro/t). Der März-Kontrakt für den Chicago-Weizen notierte 1,4 % niedriger bei 495,2 Cent je Buschel (161,3 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (472,2 Cent je Buschel) übertrifft der Dezember-Weizen um 3,3 %. Das Preisniveau vom Vorjahr (531 Cent je Buschel) verfehlen die Weizenpreise (Dezember) in Chicago um etwa 8,0 %.
 
Am Donnerstag beginnen die Weizenpreise (Dezemberkontrakt) in Chicago den Handel 0,1 % im Plus bei 489 Cent je Buschel (159,3 Euro/t).
 
USA: Maispreise geben weiter nach
Am Mittwoch (16.09) sind die Maispreise am Terminmarkt in Chicago weiter zurückgegangen. Die neue Ernte (Dezember) notierte 1,2 % niedriger bei 386 Cent je Buschel (134,5 Euro/t). Der nachfolgende März-Kontrakt beendete den Handel 1,1 % niedriger bei 397,2 Cent je Buschel (138,4 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (369 Cent je Buschel) übertrifft der Dezember-Mais um 4,6 %. Das Preisniveau vom Vorjahr (337 Cent je Buschel) wird am US-Terminmarkt vom aktuellen Dezemberkontrakt um 14,5 % übertroffen.
 
Am Donnerstag (MEZ) starten die Maispreise (Dezemberkontrakt) in Chicago 0,7 % schwächer bei 383,4 Cent je Buschel (133,6 Euro/t) in den Handel.
 
USA: Sojapreise behaupten sich
Die Preise für Sojabohnen haben sich am Mittwoch (15.09) am Terminmarkt in Chicago knapp behauptet. Die neue Ernte (Novemberkontrakt) notierte 0,2 % niedriger bei 887,2 Cent je Buschel (289 Euro/t). Der nachfolgende Januar-Kontrakt beendete den Handel 0,1 % niedriger bei 891 Cent je Buschel (290,2 Euro/t). Das Preisniveau der Vorwoche (872,2 Cent je Buschel) übertrifft der November-Soja um 1,7 %. Das Preisniveau vom vorigen Jahr (1078 Cent) wurde am US-Terminmarkt durch den Novemberkontrakt um 17,3 % verfehlt.
 
Am Donnerstag liegen die vorderen Sojapreise (Novemberkontrakt) zunächst 0,1 % im Minus bei 886 Cent je Buschel (288,5 Euro).
 
Dr. Olaf Zinke
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