Login
Börsentelegramm

Weizen und Mais in den USA schwächer, in Europa behauptet

von , am
18.03.2015

Ein scharfer Preisrückgang bei Weizen und Mais sowie weiter nachgebende Preise für Sojabohnen, Sojaschrot und Sojaöl waren die Ergebnisse des gestrigen Handelstages (Dienstag) in Chicago.

© kk artworks/fotolia
 
Ein scharfer Preisrückgang bei Weizen und Mais sowie weiter nachgebende Preise für Sojabohnen, Sojaschrot und Sojaöl waren die Ergebnisse des gestrigen Handelstages (Dienstag) in Chicago. In Europa hatte der Weizen am Dienstag bis zum Handelsschluss leicht zugelegt und der Mais konnte sich gut behaupten. Auch der Raps gab nur ganz leicht nach. Am Terminmarkt in Kanada beendet der Raps/Canola den Handel am Dienstag unverändert zum Vortag. In Europa gaben am Dienstag zudem in Rotterdam die Importpreise für Sojaschrot kräftig nach und die Importpreise für Sojaöl rutschten ins Minus. Am Mittwoch beginnt der vorbörsliche Handel am Terminmarkt in Chicago mit einer Preiserholung beim Weizen. Für Soja und Mais liegen die Preise ebenfalls leicht im Plus. In Europa geben die Preise für Weizen und Mais zum Handelsbeginn am Mittwoch leicht nach. Beim Raps liegen die Kurse zum Handelsbeginn hingegen wieder leicht im Plus.
 
USA: Preisrutsch bei Weizen und Mais, Soja schwächer
Am Dienstag (17.03) sind die Weizenpreise (Maikontrakt) am Terminmarkt in Chicago um 2,0 % auf 503,4 Ct je Buschel (174,5 Euro/t) zurückgegangen. Für den in Kansas gehandelten Weizen Hard Red Winter fielen die Preise um 2,2 % auf 542,6 US/t (188,4 Euro). Am Mittwoch Mittag (MEZ) liegen die Weizenpreise in Chicago im elektronischen Handel 0,4 % im Plus bei 505,2 Ct je Buschel (175,4 Euro). Gleichzeitig ist der Mais in den USA für den Maitermin am Dienstag um 2,1 % auf 371 Ct je Buschel (137,7Euro/t) gefallen. Am Mittwoch Mittag (MEZ) liegen die Maispreise in Chicago im elektronischen vorbörslichen 0,5 % im Plus bei 373,0 Ct je Buschel (138,4 Euro). Die Sojabohne (Maikontrakt) verlor am Dienstag ebenfalls 1,5 % auf 954,4 Ct je Buschel (331 Euro/t). Am Mittwoch Mittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,6 % im Plus bei 960,2 Ct (333 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Dienstag in Chicago um 1,9 % auf 317,5 USD/st (330 Euro/t) zurückgegangen und bewegten sich am Mittwoch Mittag 0,6 % im Plus. Für Sojaöl (Mai) haben die Preise am Dienstag um 1,2 % auf 30,04 Ct/lb (632 Euro/t) nachgegeben und liegen am Mittwoch Mittag wieder 1,2 % im Plus.
 
Ölpreis weiter abwärts, Euro behauptet sich
Der Rohölpreis (WTI) ist am Dienstag (17.03) weiter gefallen und liegt am Mittwoch Mittag erneut deutlich im Minus. Am US-Terminmarkt gaben die WTI-Kurse für den Maitermin am Dienstag um 2,0 % auf 45,19 USD je Barrel nach. Im elektronischen Handel liegen die Preise am heutigen Mittwoch Mittag (MEZ) erneut 2,1 % im Minus bei 44,26 USD je Barrel. Gleichzeitig gab der Preis für das Nordseeöl Brent (Maikontrakt) am Dienstag um 0,8 % auf 53,51 USD je Barrel nach. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch liegen die Brent-Preise 0,8 % im Minus bei 53,11 USD. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) haben sich in den USA am Dienstag um 5,1 % zugelegt. Am Mittwoch Mittag liegen die Gaspreise im vorbörslichen Handel 1,8 % im Minus. Die Preise für Ethanol (Märzkontrakt) sind am Dienstag am US-Terminmarkt um 0,4 % gefallen und liegen am Mittwoch Mittag 1,1 % im Minus. Der Euro hat am Dienstag gegenüber dem Dollar um 0,2 % an Wert gewonnen und notierte bei 1,0611 USD und liegt am Mittwoch Mittag bei 1,062 USD je Euro und damit 0,1 % im Plus.
 
Neue Weizenernte steigt über 190 Euro
Die Weizenpreise sind am Dienstag (17.03) am europäischen Terminmarkt ganz leicht gestiegen. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen ging am Dienstag mit 193,0 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (192,75 Euro) sind die Preise damit 0,13 % oder 0,25 Euro gestiegen. Die neue Ernte (September) kostete 190,25 Euro und damit 0,50 Euro mehr als am Vortag (189,75 Euro). Damit sind die Preise für die neue Weizenernte (September) über die Marke von 190 Euro gestiegen und noch 2,75 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (201,0 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 7,0 Euro niedriger. Am Mittwoch Mittag beginnt der Weizen den Handel am europäischen Terminmarkt bei 192,75 Euro und damit 0,25 Euro niedriger .
 
Maispreise auf verändern sich kaum
Die Maispreise haben am europäischen Terminmarkt am Dienstag (17.03) ganz leicht leicht nachgegeben. Der Junikontrakt beendete den Handel mit 164,75 Euro/t und damit 0,25 Euro bzw. 0,15 % niedriger als am Vortag (165,0 Euro). Der Augusttermin notierte bei 168,50 Euro und damit 0,25 Euro höher als am Vortag (168,25 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 173,0 Euro und damit 1,00 Euro weniger als am Vortag (174,0 Euro) sowie 8,25 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (195,50 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 27,75 Euro niedriger. Am Mittwoch Mittag beginnt der Mais den Handel am europäischen Terminmarkt bei 164,50 Euro und damit 0,25 Euro niedriger.
 
Rapspreise behaupte sich bei 370 Euro
Die Rapsreise sind am europäischen Terminmarkt am Dienstag (17.03) leicht zurückgegangen. Der Maitermin beendete den Handel am Montag bei 369,25 Euro/t und damit 1,75 Euro bzw. 0,5 % % niedriger als am Vortag (371,0 Euro) und zudem knapp unter der 370-Euro-Marke. Die neue Ernte (August) kostete 357,25 Euro und damit 2,25 Euro weniger als am Vortag (359,50 Euro). Der Novemberkontrakt wurde mit 359,25 gehandelt und damit 1,75 Euro niedriger als am Vortag (361,0). Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 12,0 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (366,0 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 3,25 Euro höher. Am Mittwoch Mittag beginnt der Raps (Mai) den Handel am europäischen Terminmarkt bei 370,25 Euro und damit 1,0 Euro höher.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
Auch interessant