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Börsentelegramm

Weizen und Raps behaupten sich, Mais etwas schwächer

von , am
22.04.2015

Behauptete Weizenpreise in Europa und den USA waren das Ergebnis des gestrigen Handelstages (Dienstag) an den Terminmärkten.

© kk artworks/fotolia
 
Behauptete Weizenpreise in Europa und den USA waren das Ergebnis des gestrigen Handelstages (Dienstag) an den Terminmärkten. Gleichzeitig gaben die Maispreise am auf beiden Seiten des Atlantiks weiter nach. Die Terminmarktpreise für Soja und Sojaschrot gaben in den USA leicht nach und der Raps beendete den Handel in Europa unverändert bzw. für die neue Ernte leicht im Plus. Am Mittwoch beginnt der vorbörsliche Handel an den Terminmärkten in Übersee mit einer Seitwärtsbewegung beim Weizen. Für Mais und den Sojakomplex liegen die Preise im zum Handelsbeginn hingegen leicht im Minus. In Europa beginnt der Handel für den Weizen ebenfalls fast unverändert. Raps und Mais bewegen sich zum Handelsbeginn seitwärts bzw. ganz leicht im Minus.
 
USA: Weizenpreise halten ihr Niveau
Am Mittwoch Mittag (MEZ) bewegen sich die Weizenpreise in Chicago im elektronischen Handel seitwärts bei 503 Ct je Buschel (172 Euro). Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter bewegen sich die Preise am Mittwoch Mittag seitwärts bei 515 Ct je Buschel (176 Euro) nach. Am Dienstag (21.04) hatten die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago leicht zugelegt. Der Maikontrakt für den Chicago-Weizen (SRW) ging mit einem Aufschlag von 0,4 % bei 500,6 Ct je Buschel (171,3 Euro/t) aus dem Handel. Für den in Kansas gehandelten proteinreichen Weizen der Sorte Hard Red Winter, legten die Preise am gestrigen Dienstag um 0,2 % auf 513,6 US/t (175,7 Euro) zu.
 
USA: Maispreise schwächer, Sojapreise bröckeln
Am Mittwoch Mittag (MEZ) bewegen sich die Maispreise in Chicago im vorbörslichen Handel 0,5 % im Minus bei etwa 371 Ct je Buschel (136 Euro). Am gestrigen Dienstag hatten die Terminmarktpreise für den Mais in den USA bereits um 1,3 % auf 373 Ct je Buschel (136,7 Euro/t) nachgegeben. Die Sojabohne (Maikontrakt) hat am Dienstag leicht um 0,2 % auf 975,2 Ct je Buschel (334 Euro/t) verloren. Am Mittwoch Mittag (MEZ) liegen die Sojapreise erneut 0,4 % im Minus bei 971,4 Ct (332 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Dienstag in Chicago um 0,9 % auf 315,8 USD/st (324 Euro/t) zurückgegangen und bewegen sich am Mittwoch Mittag zunächst seitwärts. Für Sojaöl (Mai) haben die Preise am Dienstag um 0,7 % auf 31,82 Ct/lb (653 Euro/t) zugelegt und liegen am Mittwoch Vormittag 0,4 % im Minus.
 
Euro erholt sich, Rohöl schwächer
Der Euro hat sich am Dienstag gegenüber dem Dollar behauptet und notierte bei 1,0742 USD und liegt am Mittwoch Mittag bei 1,0785 USD je Euro und damit 0,4 % im Plus. Der Rohölpreis (WTI) ist am Dienstag kräftig gefallen und liegt am Mittwoch Mittag erneut im Minus. Am US-Terminmarkt gaben die WTI-Kurse am Dienstag um 2,2 % auf 56,61 USD je Barrel nach. Im vorbörslichen Handel liegen die Preise am heutigen Mittwoch Vormittag (MEZ) 0,5 % im Minus bei 56,33 USD je Barrel. Gleichzeitig hat der Preis für das Nordseeöl Brent am Dienstag um 2,2 % auf 62,08 USD je Barrel nachgegeben. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch liegen die Brent-Preise 0,4 % im Minus bei 61,86 USD je Barrel.
 
Weizenpreise verändern sich kaum
Am Mittwoch Mittag legen die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt ganz leicht um 0,25 Euro auf 183,00 Euro/t zu. Die neue Ernte (September) kostete am Mittwoch Mittag 184,0 Euro und damit 0,25 Euro weniger als am Vortag (184,25 Euro). Am gestrigen Dienstag hatten die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt ebenfalls kaum verändert. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen ging am Dienstag mit 182,75 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (182,75 Euro) blieben die Preise damit unverändert. Die neue Ernte (September) kostete am Dienstag 184,25 Euro und damit ebenfalls exakt so viel wie am Vortag (184,25 Euro). Gleichzeitig waren die Preise für die neue Weizenernte (September) 1,50 Euro höher als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (203 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 20,25 Euro niedriger.
 
Maispreise leicht im Minus
Am Mittwoch Mittag notiert der Mais (Juni) am europäischen Terminmarkt 0,25 Euro niedriger bei 161,25 Euro. Gleichzeitig kostet die neue Ernte 170,25 Euro und damit 0,50 Euro weniger. Am gestrigen Dienstag haben die Maispreise am europäischen Terminmarkt ebenfalls leicht nachgegeben. Der Junikontrakt beendete den Handel mit 161,75 Euro/t und damit 0,75 Euro bzw. 0,5 % niedriger als am Vortag (162,50 Euro). Der Augusttermin notierte bei 169,00 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag (169,25 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 170,25 Euro und damit 0,50 Euro weniger als am Vortag (171,25 Euro) sowie 8,50 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (195,50 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 33,75 Euro niedriger.
 
Rapspreise behaupten sich weiter
Am Mittwoch Mittag liegen die Rapspreise am europäischen Terminmarkt 0,50 Euro im Minus bei 375,25 Euro und die neue Ernte kostet 0,50 Euro weniger und damit 362,25 Euro. Am gestrigen Dienstag hatten sich die Rapspreise am europäischen Terminmarkt behauptet. Der Maitermin beendete den Handel bei 375,75 Euro/t und damit unverändert zum Vortag (375,75 Euro). Die neue Ernte (August) kostete am Dienstag 362,75 Euro und damit 0,50 Euro mehr als am Vortag (362,25 Euro). Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 13,00 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (367,75 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 8,0 Euro höher.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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