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Börsentelegramm

Weizen steigt kräftig, Raps über 370 Euro, Mais weiter fest

von , am
17.03.2015

Kräftig steigende Weizenpreise in Europa sowie höhere Preise für Raps und Mais waren das Ergebnis des gestrigen Handelstages an der MATIF in Paris.

Börse
© BirgitH/fotolia
Kräftig steigende Weizenpreise in Europa sowie höhere Preise für Raps und Mais waren das Ergebnis des gestrigen Handelstages an der MATIF in Paris. Am Terminmarkt in Chicago legten die Weizenpreise ebenfalls kräftig zu, Mais, Sojabohnen, Sojaschrot und Sojaöl beendete den Handelstag hingegen mit Verlusten. Am Terminmarkt in Kanada beendet der Raps/Canola den Handel ebenfalls mit einem leichten Plus. In Europa gaben am Montag zudem die Importpreise für Sojaschrot in Rotterdam kräftig nach und auch die Importpreise für Sojaöl und Palmöl rutschten ins Minus. Am Dienstag beginnt der vorbörsliche Handel an den Terminmärkten in Chicago mit einer Seitwärtsbewegung bei Weizen. Für Soja und Mais liegen die Preise hingegen leicht im Minus. In Europa steigen die Weizenpreise zum Handelsbeginn am Dienstag weiter  an und auch Mais liegt erneut im Plus. Beim Raps geben die Kurse zum Handelsbeginn leicht nach, liegen aber weiter über 370 Euro .
 
USA: Preisanstieg bei Weizen, Mais und Soja schwächer
Am Montag (16.03) haben die Weizenpreise (Maikontrakt) am Terminmarkt in Chicago wieder um 2,4 % auf 514,0 Ct je Buschel (178,2 Euro/t) gestiegen. Für den in Kansas gehandelten Weizen Hard Red Winter legten die Preise sogar um 2,9 % auf 555 US/t (193 Euro) zu. Am Dienstag Vormittag (MEZ) liegen die Weizenpreise in Chicago im elektronischen Handel unverändert bei 514 Ct je Buschel (178,2 Euro). Gleichzeitig ist der Mais in den USA für den Maitermin am Montag um 0,4 % auf 379 Ct je Buschel (140,8 Euro/t) zurückgegangen. Am Dienstag Vormittag (MEZ) liegen die Maispreise in Chicago im elektronischen vorbörslichen 0,3 % im Minus bei 377,6 Ct je Buschel (140,4 Euro). Die Sojabohne (Maikontrakt) verlor am Montag ebenfalls leicht 0,5 % auf 969,2 Ct je Buschel (336 Euro/t). Am Dienstag Vormittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,1 % im Minus bei 968,4 Ct (336 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Montag in Chicago um 1,0 % auf 323,7 USD/st (337 Euro/t) zurückgegangen und bewegten sich am Dienstag Vormittag 0,2 % im Minus. Für Sojaöl (Mai) haben die Preise am Montag um 0,3 % auf 30,39 Ct/lb (632 Euro/t) nachgegeben und liegen am Dienstag Vormittag 0,2 % im Minus.
 
Ölpreis fällt und fällt, Euro behauptet sich
Der Rohölpreis (WTI) hat am Montag (16.03) nochmals kräftig verloren und liegt am Dienstag Vormittag erneut im Minus. Am US-Terminmarkt gaben die WTI-Kurse für den Maitermin am Montag um 2,0 % auf 46,13 USD je Barrel nach. Im elektronischen Handel liegen die Preise am heutigen Montag Vormittag (MEZ) 0,7 % im Minus bei 45,82 USD je Barrel. Gleichzeitig gab der Preis für das Nordseeöl Brent (Maikontrakt) am Montag um 2,0 % auf 53,94 USD je Barrel nach. Im elektronischen Handel am Dienstag liegen die Brent-Preise 0,2 % im Minus bei 53,84 USD. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) haben sich in den USA am Montag um 0,6 % nachgegeben. Am Dienstag Vormittag liegen die Gaspreise im elektronischen Handel allerdings 2,5 % im Plus. Die Preise für Ethanol sind am Montag am US-Terminmarkt um 0,4 % gefallen und liegen am Dienstag Vormittag leicht im im Minus. Der Euro hat am Montag gegenüber dem Dollar um 1,1 % an Wert gewonnen und notierte nur noch bei 1,0595 USD und liegt am Dienstag Vormittag bei 1,0616 USD je Euro und damit 0,2 % im Plus.
 
Weizenpreise am Montag kräftig gestiegen
Die Weizenpreise sind am Montag (16.03) am europäischen Terminmarkt (mit Unterstützung aus Übersee) gestiegen. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen ging am Montag mit 192,75 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (190,25 Euro) sind die Preise damit 1,3 % oder 2,50 Euro gestiegen. Die neue Ernte (September) kostete 189,75 Euro und damit 1,25 Euro mehr als am Vortag (188,50 Euro). Damit sind die Preise für die neue Weizenernte (September) 3,0 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (199,25 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 6,50 Euro niedriger. Am Dienstag Vormittag beginnt der Weizen den Handel am europäischen Terminmarkt 0,75 Euro höher bei 193,50 Euro.
 
Maispreise auf höherem Niveau konsolidiert
Die Maispreise haben am europäischen Terminmarkt am Montag (16.03) leicht zugelegt. Der Junikontrakt beendete den Handel am Montag mit 165,0 Euro/t und damit 0,75 Euro bzw. 0,5 % höher als am Vortag (164,25 Euro). Der Augusttermin notierte bei 168,25 Euro und damit 0,75 Euro höher als am Vortag (167,50 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 174,0 Euro und damit 1,25 Euro mehr als am Vortag (172,75 Euro) sowie 9,0 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (195,50 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 30,50 Euro niedriger. Am Dienstag Vormittag beginnt der Mais den Handel am europäischen Terminmarkt mit einem Aufschlag von 0,75 Euro bei 165,75 Euro.
 
Rapspreise kletteren wieder über 370 Euro
Die Rapsreise sind am europäischen Terminmarkt am Montag (16.03) erneut gestiegen. Der Maitermin beendete den Handel am Montag bei 371,0 Euro/t und damit 2,0 Euro bzw. 0,5 % % höher als am Vortag (369,0 Euro) und zudem wieder über der 370-Euro-Marke. Die neue Ernte (August) kostete 359,50 Euro und damit 1,0 Euro mehr als am Vortag (358,50 Euro). Der Novemberkontrakt wurde mit einem Preisaufschlag von 1,0 Euro bei 361,0 gehandelt. Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 11,50 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (362,25 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 8,75 Euro höher. Am Dienstag Vormittag beginnt der Raps (Mai) den Handel am europäischen Terminmarkt mit einem leichten Abschlag von 0,75 Euro bei 370,25 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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