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Börsentelegramm

Weizen steigt, Raps über 370 Euro, Mais in Europa teurer

von , am
12.03.2015

Am europäischen Terminmarkt liegen die Rapspreise am Donnerstag leicht im Minus und die Kurse für Weizen legen weiter zu, während sich der Mais behauptet.

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© Torbz/fotolia.de
 
Am Donnerstag beginnt der Handel am Terminmarkt in Chicago erneut mit steigenden Preisen für Weizen. Gleichzeitig geben die Maispreise etwas nach und auch Soja beginnt den Handel etwas schwächer. Am europäischen Terminmarkt liegen die Rapspreise am Donnerstag leicht im Minus und die Kurse für Weizen legen weiter zu, während sich der Mais behauptet. Am Mittwoch endete der Handel am Terminmarkt in Chicago bereits mit höheren Preisen für Weizen, Soja und Mais. In Europa sind die Preise für Mais, Raps und Weizen am Mittwoch ebenfalls kräftig gestiegen.
 
USA: Höhere Preise für Weizen, Soja und Mais
Am Mittwoch (11.03) sind die Weizenpreise für den Maikontrakt am Terminmarkt in Chicago um 1,2 % auf 499 Ct je Buschel (174 Euro/t) gestiegen und die Preise für den in Kansas gehandelten Weizen Hard-Red-Winter legten um 0,9 % auf 540,6 USD/t (188 Euro) zu. Am Donnerstag Nachmittag (MEZ) liegen die Weizenpreise in Chicago im vorbörslichen Handel erneut 1,2 % im Plus bei 504,6 Ct je Buschel (176 Euro). Gleichzeitig ist der Mais in Chicago für den Maitermin am Mittwoch um 0,8 % auf 391 Ct je Buschel (146 Euro/t) gestiegen. Am Donnerstag Nachmittag (MEZ) liegen die Maispreise in Chicago leicht im Minus bei 390,4 Ct je Buschel (146 Euro). Die Sojabohne (Maikontrakt) hat am Mittwoch um 0,8 % auf 992,60 je Buschel (346 Euro/t) zugelegt. Am Donnerstag Nachmittag (MEZ) liegen die Sojapreise 0,4 % im Minus bei 988,6 Ct (344 Euro). Für Sojaschrot (Maikontrakt) sind die Preise am Mittwoch in Chicago um 0,7 % auf 333,3 USD/st (349 Euro/t) gestiegen und bewegten sich auch am Donnerstag Nachmittag 0,2 % im Plus. Für Sojaöl haben die Preise am Mittwoch um 0,5 % auf 31,10 Ct/lb (651 Euro/t) zugelegt und liegen am Donnerstag Nachmittag 0,3 % im Minus.
 
Euro im freien Fall, Rohöl weiter sehr volatil
Der Rohölpreis (WTI) hat am Mittwoch (11.03) nochmals leicht nachgegeben und pendelt am Donnerstag Nachmittag seitwärts. Am US-Terminmarkt gaben die WTI-Kurse für den Apriltermin am Mittwoch um 0,3 % auf 48,17 USD je Barrel nach. Im elektronischen Handel liegen die Preise am heutigen Donnerstag Nachmittag (MEZ) unverändert bei 48,20 USD je Barrel. Gleichzeitig ging der Preis für das Nordseeöl Brent am Mittwoch um 2,0 % auf 57,54 USD je Barrel gestiegen. Im elektronischen Handel am Donnerstag Nachmittag liegen die Brent-Preise erneut 1,3 % im Plus bei 58,27 USD. Die Preise für Erdgas (Natural Gas) sind in den USA am Mittwoch um 3,4 % gestiegen. Am Donnerstag Nachmittag liegen die Gaspreise im elektronischen Handel leicht im Minus. Die Preise für Ethanol (Aprilkontrakt) sind am Mittwoch am US-Terminmarkt den um 1,6 % gestiegen und bewegen sich am Donnerstag Nachmittag seitwärts. Der Euro hat am Mittwoch gegenüber dem Dollar erneut um 1,5 % nachgegeben und notierte bei 1,0546 USD und liegt am Donnerstag Nachmittag bei 1,0626 USD je Euro und damit weitere 0,8 % im Plus.
 
Weizenpreise legen weiter zu
Die Weizenpreise sind am europäischen Terminmarkt am Mittwoch (11.03) gestiegen. Der Maikontrakt für den MATIF-Weizen notierte bei 188,0 Euro und damit 2,0 Euro bzw. 1,1 % höher als am Vortag (186,0 Euro). Die neue Ernte (September) kostete am Ende Handelstages 187,0 Euro und damit 2,25 Euro mehr als am Vortag (184,75 Euro). Damit sind die Preise für die neue Weizenernte (September) derzeit 1,00 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (202,50 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 14,50 Euro niedriger. Am Donnerstag Nachmittag wird der Weizen (Maikontrakt) am europäischen Terminmarkt mit einem leichten Preisaufschlag von 0,5 Euro bei 188,50 Euro/t gehandelt und die neue Ernte kostet 187,50 Euro und damit ebenfalls 0,50 Euro mehr.
 
Maispreise mach kräftigen Sprung
Die Maispreise sind am europäischen Terminmarkt am Mittwoch (11.03) sehr kräftig gestiegen. Der Junikontrakt beendete den Handel mit 165,25 Euro/t und damit 3,25 Euro bzw. 2,0 % höher als am Vortag (162,0 Euro). Der Augustkontrakt notierte bei 169,0 Euro und damit 2,25 Euro höher als am Vortag (166,75 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 174,75 Euro und damit 2,50 Euro mehr als am Vortag (172,0 Euro) sowie 9,25 Euro mehr als der aktuelle Juni-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (197,25 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 32,00 Euro niedriger. Am Donnerstag Nachmittag wird der Mais (Junikontrakt) am europäischen Terminmarkt mit einem leichten Preisabschlag von 0,25 Euro bei165,0 Euro/t gehandelt, während die neue Ernte 173,75 Euro und damit 0,75 Euro weniger kostet.
 
Raps steigt wieder über 370 Euro
Die Rapsreise konnten am europäischen Terminmarkt am Mittwoch (11.03) kräftig zulegen. Der Maitermin beendete den Handel bei 371,0 Euro/t und damit 5,25 Euro bzw. 1,44 % % höher als am Vortag (365,75 Euro). Die neue Ernte (August) kostete 363,0 Euro und damit 4,0 Euro mehr als am Vortag (359,0 Euro). Der Novemberkontrakt wurde mit einem Aufschlag von 4,25 Euro bei 365,0 gehandelt. Gleichzeitig kostete die neue Rapsernte (August) 8,0 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (367,25 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 3,75 Euro höher. Am Donnerstag Nachmittag wird der Raps (Maikontrakt) am europäischen Terminmarkt mit einem Preisabschlag von 0,50 Euro bei 370,50 Euro/t gehandelt und die neue Ernte kostet 362,25 Euro und damit 0,75 Euro weniger.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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