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Börsentelegramm

Weizenpreise steigen, Raps und Mais behauptet

von , am
17.02.2015

Am Montag (16.05) kletterten die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt weiter nach oben. Mais veränderte sich zum Wochenbeginn fast nicht und die Rapspreise konnten sich am Montag knapp behaupten.

© Gina Sanders/fotolia.de
 
Am Montag (16.05) kletterten die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt weiter nach oben. Mais veränderte sich zum Wochenbeginn fast nicht und die Rapspreise konnten sich am Montag knapp behaupten. Aus den USA fehlten indessen die Impulse, denn dort war am Montag ein Feiertag und in Chicago wurde am Terminmarkt nicht gehandelt. Am Terminmarkt in Kanada (Winnipeg) legten die Rapspreise (Canola) am Montag leicht zu. Die Vorgaben von den US-Börsen vom Freitag waren allerdings durchweg positiv und andere grundlegend neue Informationen von überregionalem Gewicht gab es am Montag offenbar nicht. Am heutigen Dienstag Vormittag (MEZ) beginnt der elektronische vorbörsliche Handel in Chicago mit einem Plus beim Weizen, leichten Preisaufschlägen beim Soja sowie einer Seitwärtsbewegung beim Mais. Das dürften wohl zunächst auch die Vorgaben für die europäischen Terminmärkte sein.
 
Weizenpreise legen nochmals zu
Die Weizenpreise sind am Montag (16.02) in Europa nochmals gestiegen. Der Märzkontrakt für den Weizen ging am Montag (16.02) mit 188,75 Euro/t aus dem Handel. Im Vergleich zum Vortag (187,0 Euro) haben die Preise damit 0,94 % oder 1,75 Euro zugelegt. Der Maikontrakt notierte wieder bei 190,0 Euro und damit 1,25 Euro höher als am Vortag (188,75 Euro) und die neue Ernte (September) kostete 185,50 Euro und damit 1,25 Euro mehr als am Vortag (184,25 Euro). Gleichzeitig sind die Preise für die neue Weizenernte (September) derzeit 3,25 Euro niedriger als die Preise für den aktuellen März-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (188,50 Euro) sind die Weizenpreise am europäischen Terminmarkt derzeit 0,25 Euro niedriger. Am Dienstag Vormittag (17.02) beginnt der vorbörsliche elektronische Handel am Terminmarkt in den USA für den Weizen mit einem Plus von 0,6 %.
 
Maispreise pendeln seitwärts
Die Maispreise haben sich am europäischen Terminmarkt am Montag (16.02) nach seitwärts bewegt. Der Märzkontrakt beendete den Handel mit 152,75 Euro/t und damit 0,25 Euro bzw. 0,2 % niedriger als am Vortag (153,0 Euro). Der Junitermin notierte bei 160,50 Euro und unverändert zum Vortag (160,50 Euro) und der Augustkontrakt beendete den Handel bei 164,50 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag (164,75 Euro). Die neue Ernte (November) kostete 167,25 Euro und damit ebenfalls genau so viel wie am Vortag (167,25 Euro) sowie 14,50 Euro mehr als der aktuelle März-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (181,75 Euro) sind die Maispreise am europäischen Terminmarkt derzeit 29,0 Euro niedriger. Am Dienstag Vormittag (17.02) beginnt der vorbörsliche elektronische Handel am Terminmarkt in den USA für den Mais mit einem leichten Plus von 0,2 %.
 
Rapspreise knapp behauptet
Die Rapsreise haben am europäischen Terminmarkt am Montag (16.02) ganz leicht nachgegeben. Allerdings fehlten am Montag die Vorgaben vom US-Sojamarkt. Der Maitermin beendete den Handel bei 356,75 Euro/t und damit 0,50 Euro niedriger als am Vortag (357,25 Euro). Die neue Ernte (August) kostete 351,50 Euro und damit 0,75 Euro weniger als am Vortag (352,25 Euro). Der Novembertermin wurde mit 353,25 Euro/t notiert und damit 0,50 Euro niedriger als am Vortag. Gleichzeitig kostet die neue Rapsernte (August) 5,25 Euro weniger als der aktuelle Mai-Kontrakt. Im Vergleich zum Vorjahr (365,75 Euro) sind die Rapspreise am europäischen Terminmarkt derzeit 9,0 Euro niedriger. Am Dienstag Vormittag (17.02) beginnt der vorbörsliche elektronische Handel am Terminmarkt in den USA für den Sojabohnen mit einem leichten Plus von 0,7 % und damit auch mit positiven Vorgaben für die Ölsaatenmärkte in Europa.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter Markt
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