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Analyse

Mehr Mischfutter hergestellt

von , am
28.01.2014

In den ersten drei Monaten des Wirtschaftsjahres 2013/2014 wurden in Deutschland 4,5% mehr Mischfutter hergestellt.

Der DVT ist der Ansicht, dass die Kontrollen über Steuergelder finanziert werden müssen. © Mühlhausen/landpixel
 
In den ersten drei Monaten des Wirtschaftsjahres 2013/2014 wurden in Deutschland 4,5% mehr Mischfutter hergestellt, als im gleichen Zeitraum in 2012/2013. Insgesamt wurden von Juli bis September 2013 mehr als 5,9 Mio. t Mischfutter hergestellt. Im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2010/2011 wurde 8,4% mehr Mischfutter hergestellt. Diese vorläufigen Zahlen veröffentlichte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
 
Mischfutter hauptsächlich für Schweineproduktion
Der Großteil des hergestellten Mischfutters wurde mit immerhin mehr als 40% in der Schweineproduktion und mit mehr als 28% in der Rinderproduktion eingesetzt. Die Herstellung von Mischfutter für Mast- und Nutzgeflügel macht 16,7% beziehungsweise 9,9% aus.
 
Roggenanteil hat deutlich zugenommen
Der Einsatz von Getreide im Mischfutter ist im Vergleich zum letztem Wirtschaftsjahr um 1,4% gesunken. Deutlicher ist der Unterschied zum Wirtschaftsjahr 2010/2011: Der Getreideeinsatz ist mehr als 10% höher.
 
Die verschiedenen Anteile der Getreidearten im Mischfutter haben sich nur beim Weizen und Roggen verändert. Im Wirtschaftsjahr 2013/2014 wurde deutlich mehr Roggen anstelle von Weizen eingesetzt. Der Weizenanteil beträgt aktuell 39,6% und damit etwa 1,3 Mio. t (2012/2013: 46%), der Roggenanteil beträgt 13,2% und damit etwa 380.000 t (2012/2013: 7,5%). Die Anteile von Körnermais (607.000 t) und Gerste (536.000 t) haben sich im Vergleich zum letzten Wirtschaftsjahr kaum geändert.
 
Wieder mehr Ölschrot im Mischfutter
Vor allem Ölschrot aus Raps- und Sojapflanzen und Mühlennachprodukte werden als Nicht-Getreide-Komponenten im Mischfutter eingesetzt. Der Anteil von Ölschrot im Mischfutter ist wieder gestiegen (um 4,9%), nachdem er in 2012/2013 stark gesunken ist. Der Anteil von Mühlennachprodukten ist in 2013/2014 um etwa 19,4% höher, als im letzten Wirtschaftsjahr.
 
Tina Buthut / Redaktion agrarmanager
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