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Analyse

Schrotpreise sind kräftig gefallen

von , am
17.09.2015

Die Preise für Sojabohnen und Sojaschrot sind im August kräftig gefallen und haben sich im September auf dem deutlich ermäßigten Niveau stabilisiert.

 
Die Preise für Sojabohnen und Sojaschrot sind im August kräftig gefallen und haben sich im September auf dem deutlich ermäßigten Niveau stabilisiert. Für den Oktober und den November sind die Preiserwartungen derzeit seitwärts gerichtet und die Kontraktpreise für die Auslieferung von Sojaschrot liegen für diese Termin auf relativ stabilen Niveau.
 
Auch für Rapsschrot haben die Preise im August kräftig nachgegeben und bewegen sich seit September ebenfalls seitwärts. Hier rechnet man für die nächsten Monate (wegen der im Vergleich zum Soja deutlich engeren Versorgung) allerdings mit einem moderaten Preisanstieg.
 
Am deutschen Importhafen in Hamburg kostete Sojaschrot (frei LKW) Mitte September rund 325 Euro und damit 17 Euro weniger als vor vier Wochen (342 Euro) .Im vorigen Jahr lagen die Preise für Sojaschrot zum gleichen Termin etwa bei 360 Euro und waren damit 35 Euro höher. Für die Auslieferung und Verladung im Oktober lagen die aktuellen Preisforderungen für Sojaschrot noch bei 327 Euro und damit 13 Euro niedriger als vor vier Wochen (330).
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Die Preise für Rapsschrot lagen Mitte September am Export-Hafen in Hamburg bei etwa 224 Euro und damit 26 Euro niedriger als vor vier Wochen (250 Euro). Im vorigen Jahr lagen die Preise für Rapsschrot zum gleichen Termin etwa bei 210 Euro und waren damit 214 Euro niedriger. Für Rapsschrot zur Auslieferung im Oktober lagen die Angebotsreise in Hamburg bei 231 und für den November bei 238 Euro was im Vergleich zum Vormonat (257 Euro/t) ein Preisrückgang von 19 Euro bedeutet.
 
Dr. Olaf Zinke
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