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Analyse

Bayerische Braugerstenernte überdurchschnittlich

von , am
30.07.2014

Nach der aktuellen Erhebung der Braugerstengemeinschaft ist für Bayern nach dem derzeitigen Stand eine etwas überdurchschnittliche Braugerstenernte zu erwarten. Sie könnte in etwa an das gute Vorjahresergebnis heranreichen.[[mehr]] Die geschätzte Qualitätsbraugerstenmenge für Bayern wird sich in erster Linie an der Sortierung entscheiden. Sie wird derzeit auf 270.000 bis max. 320.000 Tonnen Qualitätsbraugerste geschätzt. 

Die Braugerstenbestände in Bayern zeigten vielerorts mittlere und hohe Bestandesdichten. Jedoch dürfte der Wassermangel auf leichteren Böden zu schwächeren Körnern mit knapper Sortierung führen. Die Erwartungen für den Vollgerstenanteil liegen daher etwa im langjährigen Durchschnitt.
 

2,5 Prozent weniger Fläche

Nach der aktuellen Erhebung sind in Bayern 101.600 ha Sommergerstenfläche bestellt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Flächenrückgang von 2,5% der Gesamtfläche. Damit setzt sich der rückläufige Trend der letzten Jahre weiter fort. Unter Berücksichtigung der Nutzung eines Teils der angebauten Sommergerste für Futterzwecke wird die Anbaufläche von Sommerbraugerste auf ca. 100.000 ha geschätzt.
 
Die vom Berliner Programm zur Verarbeitung empfohlenen Sorten Grace, Marthe und Quench führen das bayerische Sortenspektrum an. Mit rund 45 % Anteil an der Anbaufläche ist Grace weiterhin eindeutig die vorherrschende Sorte. Vereinzelt stehen auch noch Spezialsorten wie Steffi oder Barke auf dem Feld
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