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Analyse

Deutlich mehr Wintergerste in Bayern und Niedersachsen

von , am
23.01.2015

Überdurchschnittlich wächst der Gersten-Anbau in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, sowie in Bayern und in Niedersachsen.

© Mühlhausen/landpixel
 
Die Aussaatfläche von Wintergerste für die Ernte 2015 ist in Deutschland um 3,5 % oder 35.000 ha größer als im letzten Jahr und liegt bei 1,27 Mio. ha. Im Vergleich zur Anbaufläche von 2013 beträgt der Anstieg sogar 4,8 % oder 59.000 ha. Der langjährige Mittelwert wird hingegen fast genau erreicht. Die Mitte Dezember erhobenen Daten wurden jetzt noch einmal detailliert nach Bundesländern ausgewertet. Danach nimmt die Aussaatfläche bei Wintergerste für die Ernte 2015 in allen Bundesländern (außer in Thüringen) zu. Überdurchschnittlich wächst der Gersten-Anbau in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, sowie in Bayern und in Niedersachsen.
 
Deutlich mehr Gerste in in Bayern und Niedersachsen
Im Bayern, dem Bundesland mit der größten Winter-Gerstenfläche, wächst der Anbau um 5,9 % auf 261.600 ha. Die Nummer zwei unter den deutschen Weizenanbauern ist Niedersachsen. Hier nimmt die Aussaatfläche um 5,7 % auf 148.500 ha zu. In NRW verzeichnet man hingegen lediglich einen Zuwachs der Aussaatfläche von 1,6 % auf 137.400 ha. Einen Anstieg von 2,5 % auf 121.200 ha meldet man aus dem viertgrößten Anbauland Mecklenburg-Vorpommern.
 
Sehr kräftiges Wachstum in RP und SH
Das Anbauwachstum in Sachsen-Anhalt beträgt lediglich 0,5 % auf 95.200 ha und auch in Sachsen wächst die Winter-Gerstenfläche nur um 1,3 % auf 93.800 ha. Demgegenüber wächst die Aussaatfläche in Baden-Württemberg um 3,1 % auf 92.700 ha. Einen Anstieg von 3,2 % auf 84.600 ha meldet man aus Brandenburg und in Hessen wächst der Gerstenanbau um 2,8 % auf 72.300 ha. Aus Thüringen meldet als einzigem Bundesland einen Rückgang des Wintergerstenbaus von 1,7 % auf 70.900 ha. Ein kräftiges Wachstum der Aussaatfläche um 8,9 % auf 59.300 ha verzeichnet man indessen in Schleswig-Holstein und in Rheinland-Pfalz beträgt der Zuwachs sogar 10,7 % auf 39.100 ha.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter Markt
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