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Analyse

Europäischer Gerstenexport läuft gut an

von , am
05.08.2014

Bei Gerste erreichen die Exportverkäufe (Lizenzen) der Europäer in den ersten vier Wochen des neuen Wirtschaftsjahres 2014/15 nicht ganz den Rekordwert aus dem letzten Jahr.

© Mühlhausen/landpixel
 
Bei Gerste erreichen die Exportverkäufe (Lizenzen) der Europäer in den ersten vier Wochen des neuen Wirtschaftsjahres 2014/15 nicht ganz den Rekordwert aus dem letzten Jahr. Nach den Angaben der EU-Kommission wurden in den ersten vier Wochen des laufenden Wirtschaftsjahres 2014/15 etwa 907.000 t Gerste der neuen Ernte ins Ausland verkauft. Das sind etwa 22 % weniger als im Rekordjahr 2013/14 zu diesem Termin (1,16 Mio. t), jedoch 7 % mehr als vor zwei Jahren (0,845 Mio. t). In der aktuellen Abrechnungswoche bis 29. Juli ging die in Drittländer verkaufte Menge an Gerste (Lizenzen) allerding auf 118.000 t zurück, nachdem man in den drei Wochen zuvor jeweils zwischen 210.000 t und 305.000 t verkaufte. In der vergleichbaren Vorjahreswoche (2013/14) lag die Ausfuhrmenge bei 270.000 t und vor zwei Jahren (2012/13) verkauften die Europäer in dieser Woche 176.000 t Gerste ins Ausland
 
Rumänien vor Deutschland und Frankreich
Größter Einzelexporteur in den ersten vier Juliwochen war Rumänien, mit einer Ausfuhrmenge von insgesamt 213.356 t. Die zweitgrößte Liefermenge kam mit 195.928 t Gerste aus Deutschland. Üblicherweise beginnt die Ausfuhr aus den beiden Schwarzmeerländern Rumänien und Bulgarien sehr früh im Wirtschaftsjahr. Auf Position drei der größten Exporteure lag in den ersten vier Wochen des aktuellen Wirtschaftsjahres Frankreich mit 193.925 t. Über die niederländischen Exporthäfen wurden 160.886 t Gerste vermarket und aus Bulgarien gingen bisher 111.550 t auf den internationalen Markt. Kleinere Menge wurden zudem aus Österreich, Ungarn, Dänemark und dem Vereinigten Königreich verkauft.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass
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