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Analyse

Mais: Preise in den USA und in Europa behauptet

von , am
27.01.2014

Mit behaupteten Preisen bei Mais ist die letzte Woche zu Ende gegangen. Am Montag Vormittag (27. 01.) lagen die Preise im elektronischen vorbörslichen Handel für
Mais ganz leicht im Minus.

© Mühlhausen/landpixel
 
Mit behaupteten Preisen bei Mais ist die letzte Woche zu Ende gegangen. Am heutigen Montag Vormittag (27. 01.) lagen die Preise im elektronischen vorbörslichen Handel für Mais ganz leicht im Minus. Die Exporte beim US-Mais laufen unverändert ganz hervorragend und haben wesentlich zur Stabilisierung der US-Mais-Preise auf dem derzeitigen Niveau beigetragen. Wachsenden Druck auf die Preise verursachen hingegeben die guten (Argentinien) und sehr guten (Brasilien) Wachstumsbedingungen in Südamerika. Damit könnte das Angebot an den Exportmärkten ab dem Frühjahr größer werden als bislang erwartet.
 
US-Maisexporte unverändert hoch
Letzte Woche haben die USA rund 693.000 t Mais ins Ausland verkauft. Diese Menge lag am oberen Ende der Analystenerwartungen von 200.000 t bis 800.000 t, allerdings etwas unter dem Ergebnis der Vorwoche von 821.000 t. Insgesamt summieren sich die US-Maisexporte auf 30,1 Mio. t gegenüber 13,3 Mio. t im letzten Jahr zu diesem Termin. Das ist mehr als eine Verdopplung der Ausfuhrmenge. Dagegen importieren die Europäer trotz einer deutlich besseren Ernte weiterhin mehr Mais als im letzten Jahr. In der letzten Abrechnungswoche kauften die EU-Länder insgesamt 501.000 t Mais in Drittländern ein. In der Woche zuvor lag die Importmenge bei 646.00.Bislang wurden 6,7 Mio. t Mais importiert. Im Vergleich zum letzten Jahr (6,36 Mio. t) sind die Einfuhren damit bereist 0,3 Mio. t größer
 
US-Mais zuletzt auch technisch stabil
Am US-Terminmarkt in Chicago konnten sich die Maispreise am Freitag behaupten. Der Märztermin ging am Freitag (24.01) in Chicago fast unverändert mit auf umgerechnet 123,60 Euro/t (429,4 Ct/bu) aus dem Handel und der Maitermin kostete 125,4 Euro (436 Ct/bu). Damit lagen die US-Mais-Preise (Märzkontrakt) über der für technische Analysten wichtigen 10-Tage-Linie (426 Ct/bu) und halten sich zudem auch oberhalb der 20-Tage-Linie (425 Ct(bu) und sogar über der 40 Tage-Linie (428 Ct).
 
Europäische Maispreise halten sich
Am europäischen Terminmarkt haben die Maispreise am Freitag (24.01) leicht nachgegeben. Die Kontraktpreise für den Märztermin beendeten den Handel an der MATIF in Paris mit 172,75 Euro/t und damit 1,0 Euro schwächer. Für den Junikontrakt gaben die Preise ebenfalls um 1,0 Euro auf 174,50 Euro nach. Im Großhandel bewegten sich die Maispreise in Frankreich am Freitag (24.01) zwischen 160 Euro und 166 Euro (+2) und damit rund 2 Euro höher als in der Vorwoche. An den französischen Rheinhäfen wurde der Mais am Freitag für 178 Euro/t (+2) verladen und damit ebenfalls zu etwas höheren Preisen als vor einer Woche.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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