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Analyse

US-Maispreise steigen auf 4-Monatshoch

von , am
10.02.2014

In den USA kletterten die Maispreise am Freitag auf ein neues 4-Monatshoch.

© Mühlhausen/landpixel
 
In den USA kletterten die Maispreise am Freitag auf ein neues 4-Monatshoch. Nach Einschätzung von Analysten könnten die sehr starken US-Exporte zu einem weiteren Abbau der Bestände führen. Am Montag Vormittag (10 02.) lagen die Preise im elektronischen vorbörslichen Handel für Mais im Minus. Neue Daten zu den bevorstehenden Maisernten in Argentinien und in Brasilen wird der USDA-Februar-Report bringen am heutigen Abend bringen.
 
US-Maisexporte übertreffen Erwartungen
Die Exporte beim US-Mais laufen weiterhin sehr gut und in sind in der Hauptsache für die jüngste Erholung der US-Mais-Preise verantwortlich. Beim US-Mais stiegen die Preise am letzten Freitag auf ein neues 4-Monatshoch, weil die starken US-Exporte nach Einschätzung der Analysten zu einem weiteren Abbau der Bestände führen dürften. Neue Daten zu den bevorstehenden Maisernten in Argentinien und in Brasilen wird der heutige USDA-Februar-Report bringen. Letzte Woche haben die USA 1,7 Mio. t Mais ins Ausland verkauft. Diese Menge übertraf die Analystenerwartungen von 900.000 t bis 1,35 Mio. t sehr deutlich und lag nur knapp unter dem Ergebnis der Vorwoche von 1,84 Mio. t. Insgesamt summieren sich die US-Maisexporte auf 33,5 Mio. t gegenüber 13,65 Mio. t im letzten Jahr zu diesem Termin. Das ist mehr als eine Verdopplung der US-Ausfuhrmenge.
 
Europäische Importe allmählich etwas schwächer
Das bislang ungewöhnlich starke Importtempo der Europäer nahm zuletzt hingegen etwas ab. In der letzten Abrechnungswoche kauften die EU-Länder insgesamt 289.000 t Mais in Drittländern ein. In der Woche zuvor lag die Importmenge bei 501.000 t. Bislang wurden schon 7,36 Mio. t Mais in die EU importiert. Im Vergleich zum letzten Jahr (6,79 Mio. t) sind die Einfuhren damit bislang 0,57 Mio. t größer. Bezogen auf das gesamte Wirtschaftsjahr hat Spanien mit 2,25 Mio. t die größte Menge Mais aus Drittländern importiert. Auf Position zwei der europäischen Importeure stehen bislang die Niederlande mit 1,496 Mio. t, gefolgt von Italien mit 892.000 t und Portugal mit 818.000 t. Auf Position 5 unter den Maisimporteuren der EU liegt Deutschland mit Einfuhren von 516.000 t.
 
US-Maispreise kräftig gestiegen
Am US-Terminmarkt in Chicago haben die Maispreise am Freitag erneut leicht zugelegt und erreichten den höchsten stand seit 4 Monaten.. Der Märztermin ging am Freitag (24.01) in Chicago mit einem Aufschlag leichten Aufschlag und umgerechnet 128,33 Euro/t (444,2 Ct/bu) aus dem Handel und der Maitermin kostete sogar wieder 130 Euro (450 Ct/bu). Damit lagen die US-Mais-Preise (Märzkontrakt) deutlich über der für technische Analysten wichtigen 10-Tage-Linie (435 Ct/bu) und halten sich zudem auch deutlich oberhalb der 20-Tage-Linie (431 Ct/bu) und noch deutlicher über der 40 Tage-Linie (429 Ct).
 
Europäische Maispreise kaum verändert
Am europäischen Terminmarkt haben sich die Maispreise am Freitag (07.02) nicht verändert. Die Kontraktpreise für den Märztermin beendeten den Handel an der MATIF in Paris mit 174,25 Euro/t und wie am Vortag. Für den Junikontrakt blieben die Preise mit 178,00 Euro ebenfalls stabil. Im Großhandel bewegten sich die Maispreise in Frankreich am Freitag (07.02) zwischen 162 Euro und 166 Euro (0) und damit zum Teil am unteren Ende etwas höher als in der Vorwoche. An den französischen Rheinhäfen wurde der Mais am Freitag für 178 Euro/t (0) verladen und damit ebenfalls zu unveränderten Preisen. Am Großmarkt in Hamburg wurde Mais am Freitag (07.02) für 191 Euro angeliefert.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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