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Analyse

USA/Mais: Anbaurückgang bremst Preiskorrektur

von , am
21.02.2014

In seiner aktuellen Schätzung geht das USDA von einem Preisrückgang bis auf 3,90 USD/Bushel (112 Euro/t) für 2014/15 aus.

© Mühlhausen/landpixel

 
Bei Mais geht das USDA für die kommende Saison 2014/15 von einer Aussaatfläche von  92 Mio. Acres (37,24 Mio. ha) aus. Im Vergleich zur letzten Prognose ist dies ein weiterer Flächenrückgang von 1,5 Mio. Acres. Gleichzeitig bleiben die US-Farmer mit dieser Aussaatfläche rund 3,5 % bzw. 1,36 Mio. ha unter dem Stand aus dem letzten Jahr (2013) von 95,3 Mio. Acres (38,58 Mio. ha) und noch deutlicher unter der Anbaufläche von vor zwei Jahren (2012) mit 97,2 Mio. Acres ( 39,35 Mio. ha). Trotz des Rückgangs ist diese Aussaatfläche noch immmer die 4größte der letzten 70 Jahre und ermöglicht deshalb im neuen Wirtschaftsjahr bei guten Erträgen auch eine neue Rekordernte.
 
Preise geben um 14 % nach
In seiner aktuellen Schätzung geht das USDA von einem Preisrückgang bis auf 3,90 USD/Bushel (112 Euro/t) für 2014/15 aus. Im Vergleich zum aktuellen Wirtschaftsjahr 2013/14, mit einem Durchschnittspreis von 4,50 USD/Buschel (129 Euro/t), wäre dies ein weiterer Rückgang der Maispreise von 14 %. Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2012/13 wären die Maispreise allerdings 43 % niedriger. Im Dürrejahr 2012/13 lagen die Preise für Mais in den USA im Durchschnitt bei 6,89 USD/Bushel (198 Euro/t).
 
Maispreise fallen unter 4,00-USD (115 Euro)
Im kommenden Wirtschaftsjahr 2014/15 wird nach der aktuellen Einschätzung des USDA außerdem auch die magische 4,00-USD/Buschel-Grenze (115 Euro/t) nach unten durchbrochen. Im Rahmen seiner langfristigen Prognose hatte das USDA für das Wirtschaftsjahr 2014/15 zunächst sogar einen durchschnittlichen Maispreis von nur noch 3,65 USD/Bushel (105 Euro/t) erwartet. Ganz so schlimm kommt es wegen der deutlich kleineren Aussaatfläche nun wohl nicht.
 
Dr. Olaf Zinke (oz) / Redaktionsleiter marktkompass
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