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Analyse

USDA-Report: Maisernte nicht (noch) größer, Bestände wachsen trotzdem

von , am
14.07.2014

Am Maismarkt standen die Kurse am Freitag Abend nicht ganz so heftig unter Druck wie bei Soja und Weizen.

© Schollen/landpixel.de
 
Am Maismarkt standen die Kurse am Freitag Abend nicht ganz so heftig unter Druck wie bei Soja und Weizen. Zum einen hat das USDA die für die USA erwartete Rekordernte ganz leicht auf 352 Mio. t nach unten korrigiert und damit wird auch die globale Rekordernte von jetzt 981 Mio. t geringfügig kleiner.
 
Die Endbestände hat das USDA jedoch sowohl für die USA auch für den Weltmarkt kräftig nach oben gesetzt. Eine größere Ernte als noch im Juni-Report erwartet das USDA im Juli für China und für die EU. Nicht verändert hat man die Ernteprognose für die Ukraine (und auch für Südamerika).
 
Die Handelsmenge wurde nicht verändert und liegt nur wenig niedriger als in der laufenden Saison. Der Importrekord der EU aus der zurückliegenden Saison von 14 Mio. t wird im neuen Wirtschafsjahr (13 Mio. t) trotz der größeren Ernte wohl fast wieder erreicht. Vor diesem Hintergrund rutschte der Mais in Chicago am Freitag Abend "nur" um 1,4 % nach unten.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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