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Analyse

USDA/Mais: Starker Export lässt US-Bestände schrumpfen

von , am
10.04.2014

Beim Mais wurden die Märkte mit einem in diesem Umfang nicht erwarteten Rückgang der US-Bestände überrascht.

© Schollen/landpixel.de
Beim Mais wurden die Märkte mit einem in diesem Umfang nicht erwarteten Rückgang der US-Endbeständevon 36,99 Mio. t auf 33,8 Mio. t überrascht. Die Analysten hatten zuvor wegen der starken US-Exporte mit einer Korrektur nach unten auf 35,65 Mio. t gerechnet. Die globalen Bestände wurden hingegen entsprechend den Erwartungen der Analysten von 158,5 Mio. t auf 158,0 Mio. t leicht reduziert. Diese Analysten hatten einen Rückgang auf 157,9 Mio. t erwartet. Dafür ging es mit dem Mais-Export noch einmal kräftig von 112,95 Mio. t auf 116,48 Mio. t nach oben. Hauptgrund waren die starken US-Exporte die im April nochmals von 42,0 Mio. t auf 45,0 nach oben korrigiert wurden.
 
Brasiliens Maisernte ist doch größer
Die aktuelle Mais-Ernte für Brasilien hat das USDA anders als zuvor von den Analysten erwartet (69,8 Mio. t) deutlich um 2 Mio. t auf 72 Mio. t nach oben gesetzt. Gegenüber der Rekordernte aus dem vorigen Wirtschaftsjahr 2012/13 von 81,0 Mio. t ist dies allerdings immer noch ein Rückgang von 9 Mio. t. Das USDA hatte das Exportpotential der Brasilianer im April dennoch unverändert auf 21,0 Mio. t veranschlagt und damit 5 Mio. t kleiner als im letzten Wirtschaftsjahr. Gleichzeitig wäre dies immer noch die zweitgrößte brasilianische Exportmenge  bei  Mais überhaupt. Die brasilianischen Mais-Bestände wurden vom USDA im April deutlich von 9,9 Mio. t auf 11,95 Mio. t nach oben gesetzt.
 
EU-Maisimporte steigen auf Rekord
Die Mais-Ernte für Argentinien ließ das USDA im April hingegen unverändert bei 24,0 Mio. t und damit 0,1 Mio. t unter der Analystenschätzung von 24,1 Mio. t. Das argentinische Exportpotential hat das USDA im April von 13,0 Mio. t auf 12,0 Mio. t reduziert. Im letzten Jahr hatten die Argentinier die Rekordmenge von 23,0 Mio. t Mais exportiert. Die globale Maisproduktion für das aktuelle Wirtschaftsjhar 2013/14 setzte das USDA im April um weitere 5,5 Mio. t auf den neuen Rekordwert von 973,9 Mio. t (Vj. 866,9 Mio. t) nach oben. Grund sind die größeren Ernten in Brasilien, Russalnd und Südafrika.  Der globale Verbrauch wächst um 6,6 Mio. t auf den neuen Rekordstand von 950,3 Mio. t (Vj. 865,4 Mio. t). Die Importmenge der EU wird um weitere 1,0 Mio. t auf 12,0 Mio. t nach oben gesetzt und übertrifft damit den Rekordwert aus dem Jahr 2012/13 von 11,3 Mio. t. Chinas Mais-Import bleibt mit 5,0 Mio. t unverändert zum Vormonat (Vj. 2,7 Mio. t).
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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