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Analyse

EU wird weniger Raps auf Lager haben

von , am
29.07.2014

© Lehr
Trotz einer sehr guten Rapsernte in der EU wird die Menge den Verbrauch bei weitem nicht decken können. [[mehr]] Davon geht zumindest die EU-Kommission in ihrer aktuellen Schätzung Ende Juli aus.
 
So werden die Landwirte zwar knapp 22,2 Mio. t Raps ernten, und die Ölmühlen 3,3 Mio. t Raps importieren, doch bei einem Verbrauch von 25,5 Mio. t werden die Bestände an Ende des laufenden Wirtschaftsjahres 2014/15 sogar leicht sinken, so die Prognose. Danach könnten sie EU-weit nur noch 1,25 Mio. t betragen, nachdem sie Anfang Juli noch rund 1,3 Mio. t betrugen. Das spricht eher für eine knappe Rapsversorgung.
 
 

Negative Bilanz für Ölsaaten

Zwar soll die Versorgungsbilanz für  Sojabohnen in der EU um 50.000 t leicht besser ausfallen und die Bestände steigen. Da aber bei einer erwarteten Sonnenblumenernte von 8,5 Mio. t der erwartete Verbrauch von rund 8,9 Mio. t nicht zu decken sein wird, sinken die Bestände an Sonnenblumen dagegen deutlich um 150.000 t ab. Damit werden in der EU 2014/15 die Endbestände an Ölsaaten auf 3,15 Mio. t sinken. Dabei ist ein Import von über 16 Mio. t an Ölsaaten aus Drittländern unterstellt.   
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