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Analyse

Rapspreise gestiegen, Sojapreise sehr volatil

von , am
24.11.2014

Die Rapspreise sind in der letzten Woche (am Terminmarkt) moderat gestiegen und haben am Kassamarkt etwas kräftiger zugelegt

Der Raps hat seine Aufwärtstendenz an der Matif gestern fortgesetzt. © hapo/landpixel
Die Rapspreise sind in der letzten Woche (am Terminmarkt) moderat gestiegen und haben am Kassamarkt etwas kräftiger zugelegt. Am Montag (24.11) Mittag starten die Rapspreise mit einem leichten Plus in die neue Woche. Gleichzeitig haben die Sojapreise am US-Terminmarkt in der vorigen Woche erneut sehr heftig geschwankt, beendeten die Woche jedoch am Ende noch mit einem Plus. Die neue Woche beginnt für Soja mit einem leichten Minus. Weiterhin sehr heftig waren die Preisausschläge zudem bei Sojaschrot. Trotz der anhaltenden Preisschwankungen waren Sojabohnen US-Terminmarkt am Montag (24.11) noch immer knapp 12 Prozent teuer als Anfang Oktober. Sojaschrot hat sich in sogar um 26 Prozent (!!) verteuert. Gleichzeitig sind die Rapspreise etwa 20 Euro oder knapp 6 % höher als Anfang Oktober.
 
US-Sojaexporte brechen ein
Die US-Exportverkäufe von Sojabohnen haben sich letzte Woche deutlich abgeschwächt und sind auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen In der letzten Woche wurden Netto (abzüglich der Stornierungen) rund 483.000 t 1 Sojabohnen ins Ausland verkauft und damit 55 % weniger als der Woche zuvor (1,07 Mio. t). Die bislang insgesamt ins Ausland verkaufte Sojamenge der USA liegt bei 37,2 Mio. t und damit 5 Prozent über dem vergleichbaren sehr hohen Vorjahreswert von 35,3 Mio. t. Erwartet werden vom USDA dieses Wirtschaftsjahr US-Soja-Ausfuhren von 46,8 Mio. t. Die bislang ins Ausland verkaufte Menge Sojaschrot liegt bei 6,55 Mio. t und damit 22 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert 5,36 Mio. t. Erwartet werden vom USDA dieses Wirtschaftsjahr US-Sojaschrot-Ausfuhren von 11,6 Mio. t.
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Rapspreise am Terminmarkt höher
Die Rapspreise haben am europäischen Terminmarkt in der letzten Woche zwischen 334 Euro und 342 Euro geschwankt. Am Montag (24.10) Mittag startete der Raps zunächst mit leichten Aufschlägen bei 340,25 Euro die neuen Woche. Am Freitag (21.11.) beendete der Februartermin den Handel bei knapp 339 Euro/t und damit etwa 3 Euro höher als in der Vorwoche (Vw: 336 Euro/t) und der Mai wurde mit 340,25 Euro notiert und damit 0,5 Euro höher (Vw: 339,75 Euro).
 
Rapspreise am Kassamarkt gestiegen
Die Kassapreise für Raps haben in der letzten Woche kräftiger zugelegt als die Preise  am Terminmarkt. Im deutschen Großhandel lagen die Preismeldungen (November) am Montag (24.11) an den Großmärkten in Hamburg und Mannheim zwischen 340 Euro und 342 Euro (Vw. 333 und 335 Euro) und am Mittelandkanal bei 338 Euro (Vw. 331 Euro) und damit 7  Euro höher als in der Vorwoche. Für die Anlieferung im Februar wurden an den drei Handelsplätzten Preise zwischen 338 bis 345 Euro geboten und damit 5 bis 6 Euro mehr als letzte Woche (Vw. 332 bis 340 Euro). In Frankreich bewegten sich die Rapspreise im Großhandel (fob Mosel) am Montag (24.11) bei 335 Euro und damit 2 Euro höher als vor einer Woche (333 Euro).
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Sojapreise im Wochenverlauf wieder gestiegen
Die Sojapreise haben sich im Verlauf der vorigen Woche nach einem kräftigen Rückgang wieder erholt, bleiben jedoch sehr volatil. In die neue Woche starteten die Sojabohnen am Montag erneut mit leichten Minus. Der Januartermin kostete am Freitag (21.11.) 307,5 Euro (1039 Ct/bu) und damit etwas mehr als vor einer Woche mit 305 Euro/t.  Der Märzkontrakt ging am vergangenen Freitag (21.11) mit knapp 310 Euro/t (1046 Ct/bu) aus dem Handel und der Mai mit 311,4 Euro (1052,6 Ct/bu). Der Preisabstand zwischen Kassamarkt (297 Euro/t) und Terminmarkt beträgt rund 10 Euro und damit etwas mehr als in Vorwoche. An den US-Exporthäfen (fob-Golf) kostete Soja am Freitag (21.11) für die Verladung im Dezember 428 USD/t (345 Euro/t) und für den Februar 430 USD/t (347 Euro) und für den Dezember 5 USD weniger als letzte Woche.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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