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Analyse

Rapspreise halten sich über 350 Euro

von , am
02.01.2015

Die Rapspreise haben sich zum Jahreswechsel sowohl am Terminmarkt als auch am Kassamarkt behauptet.

Der Raps legte an der Matif 1,25 Euro/t zum Vortag zu. © Mühlhausen/landpixel
 
Die Rapspreise haben sich zum Jahreswechsel sowohl am Terminmarkt als auch am Kassamarkt behauptet. Dabei kam von Sojamarkt zuletzt nur wenig Unterstützung, denn dort gingen die Kurse die letzten drei Handelstage um insgesamt 3 % zurück. Ins neue Jahr 2015 starten die Rapspreise am europäischen Terminmarkt indessen mit einem Plus und halten die Notierungen damit weiterhin recht deutlich über 350 Euro/t.
 
Rapspreise starten fester ins neue Jahr
Die Rapspreise haben am europäischen Terminmarkt im Verlauf der letzten Handelswoche im alten Jahr zwischen 351 Euro und 356 Euro geschwankt. Am Mittwoch (31.12.) beendete der Februartermin den Handel bei 351,0 Euro/t und damit 3,75 Euro billiger als am Tag zuvor (354,75 Euro/t), jedoch ähnlich teuer wie in der Woche zuvor und weiterhin über der Marke von 350 Euro. Der Maikontrakt wurde am 31.12 mit 348,50 Euro notiert und der August kostete 346,50 Euro. Am ersten Handelstag im neun Jahr (02.01) liegt der Februartermin am Nachmittag (13:00) wieder 2 Euro im Plus bei 353 Euro.
 
Rapspreise am Kassamarkt etwas gestiegen
Die Kassapreise für Raps haben Ende des Jahres leicht zugelegt. Im deutschen Großhandel lagen die Preismeldungen (Dezember) am Mittwoch (31.12) an den Großmärkten in Hamburg und Mannheim zwischen 354 Euro und 360 Euro (Vw. 351 und 356 Euro) und am Mittelandkanal bei 348 Euro (Vw. 345 Euro) und damit 2 bis 4 Euro höher als in der Vorwoche. Für die Anlieferung im Februar 2015 wurden an den drei Handelsplätzen Preise zwischen 350 Euro bis 362 Euro geboten (Vw.: 350 bis 353 Euro). In Frankreich bewegten sich die Rapspreise im Großhandel (fob Mosel) am zum Jahreswechsel (31.12) bei 354 Euro und damit 5 Euro höher als vor einer Woche (349 Euro).
 
Sojapreise sind zurückgegangen
Die Sojapreise haben zum Jahreswechsel nachgegeben. Der Januarkontrakt ging am vergangenen Mittwoch (31.12) mit knapp 309 Euro/t (1019 Ct/bu) aus dem Handel. Im Wochenverlauf hatten die Kurse in US-Währung um knapp 3 % nachgegeben. Der März kostete am 31.12. rund 311 Euro (1023 Ct/bu) und der Maikontrakt notierte bei 313 Euro (1030 Ct/bu). An den US-Exporthäfen (fob-Golf) kostete Soja am Mittwoch (31.12) für die Verladung im Januar 408 USD/t (337 Euro/t) und für den Februar 409 USD/t (338 Euro) und damit 8 USD weniger als eine Woche zuvor.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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