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Analyse

Weniger Raps aus der Ukraine

von , am
31.07.2014

© DBV
Die Rapsernte in der Ukraine wird dieses Jahr geringer ausfallen. Daher wird das Land auch weniger exportieren können. [[mehr]]
 
Laut Branchendienst Oil World soll die ukrainische Rapsernte mit, 2,15 Mio. t rund 0,3 Mio. t oder 13 Prozent geringer als im Vorjahr sein. Die Exporte sollen daher um 12 Prozent auf 1,98 Mio. sinken. Grund sind niedrigere Anbauflächen wegen ungünstiger Witterung im vergangenen Herbst.
 
Die Ukraine sind ein wichtiges Raps-Lieferland für die EU. Im vergangenen Jahr kamen rund 1,7 Mio. t Rapsimporte aus der Ukraine. Das ist mehr als die Hälfte des EU-Bedarfs. Inwieweit die aktuelle politisch schwierige Lage auch die Logistik der Exportgeschäfte negativ beeinflussen wird, bleibt indes abzuwarten.

Russen ernten mehr Raps

Allerdings soll die russische Rapsernte mit 1,59 Mio. t etwas höher ausfallen, meint Oil World. Auch die Exporte dürften um 42 Prozent auf 250.000 t steigen. Ob davon auch größere Mengen nach Europa gehen werden, um das Ukraine-Defizit auszugleichen, ist in der gegenwärtigen politischen schwierigen Lage unkalr. Die EU verschäft ja gerade die Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland.   
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