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Analyse

Roggenanbau in Brandenburg und Niedersachsen stabil

von , am
27.01.2015

Die Aussaatfläche von Winterroggen für die Ernte 2015 in Deutschland ist lediglich 1,6 % kleiner als im letzten Jahr.

© agrar-press
 
Die Aussaatfläche von Winterroggen für die Ernte 2015 in Deutschland ist lediglich 1,6 % oder 17.000 ha kleiner als im letzten Jahr und liegt bei 0,62 Mio. ha. Im Vergleich zur Anbaufläche von 2013 beträgt der Rückgang allerdings 21 % oder 166.000 ha und auch der langjährige Mittelwert wird um 12 % verfehlt. Die bereits Mitte Dezember erhobenen Daten wurden jetzt noch einmal detailliert nach Bundesländern ausgewiesen. Danach entwickelt sich die Aussaatfläche bei Winterroggen für die Ernte 2015 nicht in allen Bundesländern einheitlich. Fast unverändert oder sogar etwas größer ist der Roggenanbau in den für die deutsche Roggenproduktion ausschlaggebenden Ländern Brandenburg und Niedersachsen.
 
Leichte Anbauausweitung in NS, wenig Änderung in BB
Im Brandenburg, dem Bundesland mit der größten Roggenfläche in Deutschland, nimmt der Anbau um 0,8 % auf 183.400 ha ab und bleibt damit nahezu stabil. Die Nummer zwei unter den deutschen Roggenanbauländern ist Niedersachsen. Hier nimmt die Aussaatfläche für die Ernte 2015 sogar um 1,6 % auf 137.100 ha zu. In Sachsen-Anhalt verzeichnet man hingegen einen Rückgang des Roggenanbaus von -2,5 % auf 75.900 ha. Einen Rückgang von 6,2 % auf 60.000 ha meldet man aus dem viertgrößten Anbauland Mecklenburg-Vorpommern.
 
Kräftiger Anbaurückgang in Bayern, mehr Roggen in SH
Der Anbaurückgang in Bayern beträgt sogar 14,2 % auf 35.700 ha. Außerdem wurde die Winter-Roggenfläche in Sachsen um 2,6 % auf 34.200 ha reduziert. Einen Anstieg der Roggenfläche um 8,0 % auf 24.600 ha meldete man aus Schleswig-Holstein und in NRW schrumpft die Aussaatfläche moderat um 1,5 % auf 17.900 ha.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter Markt
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