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Analyse

Roggenpreise nach Korrektur wieder stabil

von , am
10.02.2015

Die Roggenpreise haben zum Monatswechsel nachgegeben, konnten sich zum Ende der ersten Februarwoche aber behaupten.

© Mühlhausen/landpixel
 
Die Roggenpreise haben zum Monatswechsel nachgegeben, konnten sich zum Ende der ersten Februarwoche aber wieder fangen. Auch zum Beginn der zweiten Februarwoche sieht es weiterhin  nach behaupteten Roggenpreisen aus. Am Großmarkt in Hamburg notierte man für Brotroggen am Montag (09.02) Preise von rund 156 Euro. Damit waren die aktuellen Preisangebote ähnlich hoch wie in der vorigen Woche, jedoch rund 6 Euro niedriger als vor dem Monatswechsel (162 bis 163 Euro). Gleichzeitig sind die Preise für Brotroggen am Großmarkt in Hamburg rund 13 Euro niedriger als vor einem Jahr zu diesem Termin (169 Euro). Im Vergleich zum Brotweizen (193 Euro) sind die Preise für Brotroggen am Hamburger Exporthafen derzeit etwa 37 Euro niedriger. Damit hat sich der Preisabstand zwischen Weizen und Roggen  in den letzten beiden Wochen verkleinert.
 
Roggenpreise im Osten knapp behauptet, im Süden schwächer
Aus dem Großhandel der ostdeutschen Bundesländer meldete man in der ersten Februarwoche Roggenpreise von 140 Euro (Sachsen) bis 145 Euro (Brandenburg) und damit ein ähnliches Niveau wie in der Woche zuvor. Gleichzeitig sind die Roggenpreise in Ostdeutschland rund 15 Euro niedriger als vor einem Jahr. Im Großhandel in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nannte man letzte Woche Roggenpreise von etwa 155 Euro. Am Großmarkt in München (ab Station) notierte man Mitte letzter Woche für Brotroggen etwas schwächere Preise von 160 bis 165 Euro (Vw: 163 bis 165 Euro). Zum Beginn der aktuellen Woche (09. Februar) lagen die Preise für Brotroggen am südwestdeutschen Großmarkt in Mannheim, zwischen 163 bis 163 Euro und damit ebenfalls niedriger als zum Monatswechsel mit 165 Euro bis 168 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter Markt
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