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Analyse

Roggenpreise im Norden behauptet, im Süden schwächer

von , am
24.02.2015

Die Roggenpreise konnten sich Ende Februar nicht an allen wichtigen deutschen Handelsplätzen behaupten.

Mit Abschläge verabschiedete sich der Weizen ins Wochenende. © Mühlhausen/landpixel
 
Die Roggenpreise konnten sich Ende Februar nicht an allen wichtigen deutschen Handelsplätzen behaupten. Während die Preise im Norden und in Brandenburg relativ stabil waren, ging es in Sachsen, im Süden und im Südwesten mit den Preisen nach unten. Am Großmarkt in Hamburg notierte man für Brotroggen am Montag dieser Woche (23.02) Preise von rund 155 Euro. Damit waren die aktuellen Preisangebote ähnlich hoch wie den letzten drei Wochen, jedoch rund 7 bis 8 Euro niedriger als Ende Januar (162 bis 163 Euro). Gleichzeitig sind die Preise für Brotroggen am Großmarkt in Hamburg rund 15 Euro niedriger als vor einem Jahr zu diesem Termin (170 Euro). Im Vergleich zum Brotweizen (193 Euro) sind die Preise für Brotroggen am Hamburger Exporthafen derzeit etwa 38 Euro niedriger. Damit hat sich der Preisabstand in den letzten beiden Wochen kaum verändert.
 
Roggenpreise im Osten und im im Süden schwächer
Aus dem Großhandel der ostdeutschen Bundesländer meldete man in der dritten Februarwoche Roggenpreise von 135 Euro in Sachsen und 145 Euro in Brandenburg. Damit haben sich die Preise in Brandenburg zwar behauptet, in Sachsen sind die Roggenpreise jedoch 5 Euro niedriger als vor zwei Wochen. Gleichzeitig sind die Roggenpreise in Ostdeutschland rund 17 bis 20 Euro niedriger als vor einem Jahr (157 Euro). Im Großhandel in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nannte man letzte Woche Roggenpreise von 151 bis 155 Euro (Vw. 155 Euro). Am Großmarkt in München (ab Station) notierte man Mitte letzter Woche für Brotroggen ebenfallsetwas schwächere Preise von 158 bis 160 Euro (Vw: 160 bis 165 Euro). In der aktuellen Woche (23. Februar) lagen die Preise für Brotroggen am südwestdeutschen Großmarkt in Mannheim zwischen 158 bis 160 Euro und damit rund 5 Euro niedriger als vor zwei Wochen mit 163 Euro bis 165 Euro.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter Markt
 
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