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Analyse

Europäische Weizenexporte starten relativ stark

von , am
14.07.2014

Der europäische Weizenexport startet vergleichsweise stark ins neue Wirtschaftsjahr 2014/15

© Mühlhausen/landpixel
 
Der europäische Weizenexport startet vergleichsweise stark ins neue Wirtschaftsjahr 2014/15. In den ersten beiden Abrechnungswochen im Juli wurden bislang 350.000 t Weichweizen der neuen Ernte ins Ausland verkauft und damit 20 % mehr als im letzten Jahr zu diesem Termin. Allerdings nahm die Ausfuhr im letzten Jahr erst in den folgenden Wochen richtig Fahrt auf und hatte nach 8 Wochen bereits einen Umfang von 3,2 Mio. t erreicht und nach 11 Wochen schon 5,2 Mio. t. In der letzten aktuellen Abrechnungswoche bis zum 08. Juli 2014 verkauften die Länder der Europäischen Union insgesamt 329.000 t Weizen (Lizenzen) in Drittländer. Das war fast doppelt so viel wie im Vorjahr (166.000 t) zu diesem Termin.
 
Frankreich vor Deutschland und Rumänien
Größter Einzelexporteur in den ersten beiden Juliwochen war Frankreich, mit einer Ausfuhrmenge von 144.700 t. Die zweitgrößte Liefermenge kam mit 78.273 t Weizen aus Deutschland. Auf Position drei der größten Exporteure lag in den letzten beiden Wochen Rumänien mit 52.000 t Weizen. Über die niederländischen Exporthäfen wurden 28.000 t Weizen vermarket und aus Bulgarien gingen bisher rund 40.000 t Weizen auf den internationalen Markt. Kleinere Menge wurden zudem aus Ungarn und Dänemark verkauft.
 
Weizen-Importe beginnen verhalten
Importiert wurden in den ersten beiden Wochen des aktuellen Wirtschaftsjahres rund 36.000 t Weizen und damit etwas mehr als im vorigen Wirtschaftsjahr. Gleichzeig ist die Importmenge deutlich kleiner als vor zwei Jahren. Damals waren in den ersten beiden Wochen 13.000 t Weizen aus Drittländern auf den europäischen Markt geflossen. Bislang gingen 23.000 t Weizen nach Italien und 13.600 t nach Griechenland.
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass
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