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Analyse

Weizen/Auktion: Exportpreise kräftig gestiegen

von , am
19.03.2014

Einen Zuschlag für die Lieferung erhielten diesmal Russland, Rumänien und die USA.

© Mühlhausen/landpixel
 
Der weltweit größte Weizenimporteur Ägypten kaufte am Dienstag (18.03) insgesamt 175.000 t Weizen im Rahmen einer Auktion. Einen Zuschlag für die Lieferung erhielten diesmal Russland, Rumänien und die USA. Rumänien bleibt damit im laufenden Wirtschaftsjahr der wichtigste Lieferant. Der von den Ägyptern gezahlte durchschnittliche Auktionspreis von 312 USD/t bzw. umgerechnet 225 Euro/t (einschließlich Fracht) war gut 15 USD/t höher als bei der letzten Auktion Ende Februar. Der Grund für den Preisanstieg auf der Auktion sind die zuletzt kräftig gestiegenen Exportpreise. Der vereinbarte Lieferzeitraum ist der 11te bis 20te April.
 
Exportpreise gestiegen
Gekauft haben die Ägypter erneut 60.000 t Weizen in Russland. Der Preis für die russische Lieferung lag einschließlich Fracht (C&F) bei 311,79 USD/t (224,50 Euro). Bei der Auktion Ende Februar hatte der russische Weizen zwischen 289,25 USD/t (208 Euro) und 293,1 USD/t (211 Euro) gekostet. Gekauft wurden außerdem 60.000 t Weizen aus Rumänien. Der Preis für die rumänische Lieferung lag einschließlich Fracht (C&F) bei 313,24 USD/t (225,50 Euro). Bei der Auktion Ende Februar hatte der rumänische Weizen 292,54 USD/t gekostet (210,60 Euro).
 
US-Weizen mit dabei
Den dritten Zuschlag erhielten die USA über die Lieferung von 55.000 t Weizen der Sorte Soft Red Winter. Der Preis für den US-Weizen lag einschließlich Fracht (C&F) bei 312,59 USD/t (225 Euro). Der Grund, dass auch der US-Weizen diesmal einen Zuschlag erhielt, waren die deutlich gefallen internationalen Frachtkosten.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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