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Chinesen wollen sich selbst versorgen

von , am
23.04.2014

© USGC
Die Chinesen rechnen in den kommenden zehn Jahren damit, sich mit den agrarischen Hauptfrüchten selbst versorgen zu können. Das gilt vor allem für Weizen und Reis. Das hat das Agricultural Information Institute in seinem Ausblick für die nächsten zehn Jahre prognostiziert. Man behauptete, dass sich die Produktion in Reis, Weizen und Mais bis 2023 auf 578 Mio. t steigern ließe, berichtet die H. Jürgen Kiefer GmbH. „China werde die Reisschüssel auch in der nächsten Dekade in den eigenen Händen halten“, verkündete Xu Shiwei, der Generaldirektor des eben genannten Instituts,
 
Man habe in 2013 die zehnte Rekordernte in Folge eingefahren, was man der umsichtigen Investitionspolitik der Parteiführung zu verdanken habe, die die jährlichen Investitionen in den landwirtschaftlichen Bereich um 14 Prozent steigere, schob Xu Shiwei auf der Konferenz nach. Allein der UNO-Bericht, der erst kürzlich von einer Bevölkerungsentwicklung in China auf bis dann 1,4 Mrd. Menschen und einem Getreideverbrauch von ca. 600 Mio. t pro Jahr sprach, steht im Gegensatz zu den chinesischen Erwartungen.

Skepsis am Markt

Am Markt werden diese Prognosen aber mit sehr viel Skepsis aufgenommen. Derzeit gelten in China rund ein Fünftel der Ackerflächen als verseucht. China versucht zwar die Umweltverschmutzung in Griff zu bekommen, unter anderem mit deutscher Technologie. Allerdings zweifeln selbst chinesische Experten, ob die Regierung soviel Geld in die Hand nimmt und damit das starke Wirtschaftswachstum abschwächt. 
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