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USDA-Report: Kräftiger Preisrutsch bei Soja, Mais und Weizen

von , am
11.03.2014

Mit kräftigen Preisabschlägen für Soja und Mais sowie nachgebenden Preisen für Weizen und Raps und reagierten die Terminmärkte unmittelbar (nach der Veröffentlichung (18:00 MEZ) auf die Ergebnisse des neuen USDA-Reports.

© kk artworks/fotolia
 
Mit kräftigen Preisabschlägen für Soja und Mais sowie nachgebenden Preisen für Weizen und Raps und reagierten die Terminmärkte unmittelbar nach der Veröffentlichung (18:00 MEZ) auf die Ergebnisse des neuen USDA-Reports. Die Ursachen für die recht heftigen Marktreaktionen waren unter anderem die über den Analystenerwartungen bleibende Korrektur der US-Endbestände bei Sojabohnen sowie die nach oben korrigierten globalen Endbestände beim Mais. Die für das laufende Jahr erwarteten EU-Weizenexporte hat das USDA hingegen auf einen neuen Rekordstand nach oben gesetzt.
 
Verluste werden ausgebaut
Einige Zeit nach Veröffentlichung der neuen Zahlen (19:30 MEZ) lagen die Weizenpreise in Chicago etwa 2,2 % im Minus bei noch 639 Ct/bu (169 Euro/t). Der Mais lag mit 2,4 % noch deutlicher im roten Bereich und notierte bei 477 Ct/bu (135 Euro/t). Die Sojapreise hatten zu diesem Zeitpunkt  2,7 % nachgegeben und notiereten bei 1418,6 Ct/bu (375 Euro), während die Rapspreise in Kanada um etwa 1,5 % nach unten rutschten. Wie so oft können sich die Einschätzungen des Marktes zu den neuen Eckdaten im Verlauf des Abends und vor allem in der laufenden Woche noch deutlich ändern und den Preisen eine andere Richtung geben.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass

Ausführlichere Informtionen zum USDA-Report finden Sie im marktkompass unter den Rubriken Weizen, Mais sowie Raps/Soja.
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