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USDA-Report: Neue Erntedaten schicken Preise auf Talfahrt

von , am
14.07.2014

Mit weiteren sehr kräftigen Preisabschlägen für Weizen und Soja und nachgebenden Preisen beim Mais antworteten die Märkte am Freitag Abend auf die Daten aus dem neuen USDA-Report.

© kk artworks/fotolia
 
Mit weiteren sehr kräftigen Preisabschlägen für Weizen und Soja und nachgebenden Preisen beim Mais antworteten die Märkte am Freitag Abend auf die Daten aus dem neuen USDA-Report. Dabei hatte es bereits in den Tagen vor dem neuen USDA Reports eine empfindliche Talfahrt bei den Preisen für Getreide und Ölsaaten gegeben. Aber die bisherigen Korrekturen scheinen den Marktteilnehmern, Händlern und Analysten angesichts der veränderten üppigen Versorgungbilanzen im neue Wirtschaftsjahr nicht auszureichen und die Preise setzten ihre heftige Abwärtsbewegung zunächst einmal weiter fort.
 
Auslöser für die weiteren kräftigen Preisabschläge beim Weizen, war zum einen die über den Analystenerwartungen liegende (Sommer)Weizenernte für die USA sowie vor allem die infolge weitere Korrekturen noch größere globale Weizenernte. Auch die Endbestände in den USA und weltweit, nehmen stärker zu als von Analysten erwartet. Alles in allem wirken die neuen Daten und Prognosen zum Wezenmarkt abern auch bei Soja und Mais ausgesprochen bärisch.
 
Bei Soja löste die deutlich über der 100-Mio.-t-Marke liegend Ernteprognose der USA einen weiteren kräftigen Preisrutsch aus. Lediglich beim Mais hatte das USDA die für den Herbst erwartete US-Rekordernte im Juli geringfügig kleiner eingeschätzt als noch im Juni und begrenzte damit die weiteren Preisabschläge etwas. Kurz nach der Veröffentlichung der neuen Daten brachen die Preise für Weizen in Chicago am Freitag Abend (18:30 MEZ) um 3,3 % ein. Die Sojapreise gaben sogar um 3,6 % nach und der Mais verlor 1,4 %. Auch der Raps am kanadischen Terminmarkt lag zu diesem Zeitpunkt 1,6 % im Minus.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
 
 
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