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USDA-Vorab: Maisbestände auf Rekordstand, weniger Weizen

von , am
28.03.2014

Das USDA wird am Montag (31.03) auch die neuen Daten zur Entwicklung der Lagerbestände (1. März) bei Mais, Soja und Weizen in den USA veröffentlichen.

© Mühlhausen/landpixel
 
Das USDA wird am Montag (31.03) auch die neuen Daten zur Entwicklung der Lagerbestände (1. März) bei Mais, Soja und Weizen in den USA veröffentlichen. Diese Daten spiegeln die konkrete Exportdynamik und die Verbrauchsentwicklung beim größten globalen Mais-, Weizen- und Sojaexporteur wider. Bereits in dieser Woche haben US-Analysten in einer Konsensschätzung die Lagerbestände zum Stichtag 1. März geschätzt. Abweichungen der vom USDA veröffentlichten Daten von der Prognose können zu deutlichen Preisausschlägen führen.
 
Mais: Starker Bestandsaufbau erwartet
Als ausgesprochen bärisch für die Märkte wird von Analysten die Entwicklung der US Maisbestände mit dem Stand von 1. März beurteilt. In ihrer Konsensschätzung erwarten die Analysten für den Stichtag 1. März einen US-Maisbestand von 180,6 Mio. t (7.110 Mio. Bu). Im Vergleich zum März 2013 mit 137,2 Mio. t (5.400 Mio. Bu) sind die US-Maisbestände damit 32 % oder 43,4 Mio. t größer und markieren den zweithöchsten Maisbestand zu diesem Termin in den letzten 27 Jahren (1987). Die Endbestände für das noch laufende Wirtschaftsjahr 2013/14 hat das USDA zuletzt auf 37,6 Mio. t geschätzt nach 20,8 Mio. t im Wirtschaftsjahr 2012/13. Für die kommende Saison 2014/15 erwartete das USDA seiner Februarprognose sogar Endbestände von 53,6 Mio. t (2.111 Mio. Bu).
 
Soja: Bestände kaum kleiner als 2013
Etwas kleiner als vor einem Jahr erwarten die Analysten in ihrer Prognose hingegen die Sojabestände in den USA. In ihrer Konsensschätzung gehen die Marktbeobachter für den Stichtag 1. März von einem US-Sojabestand von 26,9 Mio. t (989 Mio. Bu) aus. Im Vergleich zum März 2013 mit 27,1 Mio. t (998 Mio. Bu) wären die US-Sojabestände damit gerade einmal 1 % oder 0,2 Mio. t kleiner. Die Endbestände für das noch laufende Wirtschaftsjahr 2013/14 hat das USDA zuletzt auf 3,95 Mio. t geschätzt nach 3,8 Mio. t im Wirtschaftsjahr 2012/13. Für die kommende Saison 2014/15 erwartete das USDA seiner Februarprognose Endbestände von 7,75 Mio. t (285 Mio. Bu).
 
Weizen: Deutlich kleinere Bestände
Deutlich kleiner als im März 2013 erwarten die US-Analysten indessen die Weizenbestände in den USA. In ihrer Konsensschätzung gehen die Marktbeobachter für den Stichtag 1. März 2014 von einem US-Weizenbestand von 28,1 Mio. t (1034 Mio. Bu) aus. Im Vergleich zum März 2013 mit 33,6 Mio. t (1.235 Mio. Bu) wären die US-Weizenbestände damit 16 % oder 5,5 Mio. t kleiner. Die Endbestände für das noch laufende Wirtschaftsjahr 2013/14 hat das USDA zuletzt auf 15,19 Mio. t geschätzt, nach 19,5 Mio. t im Wirtschaftsjahr 2012/13. Für die kommende Saison 2014/15 erwartete das USDA seiner Februarprognose Endbestände von 15,98 Mio. t (587 Mio. Bu).
 
Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass
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