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Technische Analyse

Technische Analyse Weizen, Mais, Raps

von , am
26.01.2015

Der fallende Euro ist der Grund dafür, dass die Weizenpreise dem generellen Schwäche der Getreidepreise hüben wie drüben trotzen können.

© Beuermann/landpixel
 
WEIZEN
 
Kurzfristig: Neutral
Langfristig: Neutral
 
Der fallende Euro ist der Grund dafür, dass die Weizenpreise dem generellen Schwäche der Getreidepreise hüben wie drüben trotzen können. Das Verkaufssignal unseres Trendfolgemodell ist für die neue Ernte zwar noch aufrecht, doch aus technischer Sicht bildet sich ein Seitwärtskanal aus.
 
Amerikanischer Weizen an der CBoT befindet sich im Abwärtstrend - Schlüsselfaktor ist der Wechselkurs EUR/USD, wobei hier auf monatlicher Basis die nächste Unterstützung bei 1,1119 liegt.
 
Widerstand (März) bei 203 €/to, Unterstützung bei 194,50 €/to. Für die neue Ernte empfehlen wir, eventuelle Preisanstiege zum Verkauf von Terminkontrakten zu nützen. Maximal aber 15% der Gesamtmenge. Stop setzen bei 202 €/to.
 
 
MAIS
 
Kurzfristig: Steigend
Langfristig: Neutral, vorsichtig
 
Die Unterstützung hat tadellos gehalten. Unterstützend wirkt, dass amerikanischer Mais seinen Abwärtstrend beendet hat. Das Käufer die Gelegenheit der günstigen Preise in den vergangenen Tagen nutzten, ist am Momentum zu erkennen. Wir gehen von einer ruhigen Marktphase mit Preisen zwischen 161 und 169 aus.
 
Unterstützung bei 156,50 €/to; Widerstand bei 162 €/to
 
 
RAPS
 
Kurzfristig: Steigend
Langfristig: Steigend
 
Der Aufwärtstrend bei Raps ist intakt. Alle, die ein negatives Chartmuster gesehen haben, wurden am Freitag durch einen deutlichen Ausbruch nach oben enttäuscht. Damit trotzt Raps den absolut schwachen Vorgaben aus dem Sojabereich. Unterstützend wirken die fundamentalen Faktoren. Schwächen zum Kauf nützen. Nächstes Kursziel: 360 €/to und 375 €/to, Neue Unterstützung bei 353 €/to.
 
Ziegelbäck Martin
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