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Technische Analyse

Weizen: Novemberfuture in der Seitwärtsbewegung

von , am
23.06.2014

Der Novemberkontrakt für Mahlweizen in Paris hat sich in der Woche bis zum 20. Juni seitwärts bewegt.

© Gina Sanders/fotolia.de
 
Der Novemberkontrakt für Mahlweizen in Paris hat sich in der Woche bis zum 20. Juni seitwärts bewegt und die Woche am Freitag (20.06) knapp oberhalb der Marke von 188 Euro/t mit 188,25 Euro/t abgeschlossen. Im Wochendurchschnitt lag der Preis bei 187,79 Euro/t und damit 0,5 % bzw. 1,0 Euro höher als in der Woche zuvor (188,78 Euro). In die neue Woche (23.06) startet der Novemberkontrakt am Montag (15:00) mit einem Plus von rund 0,5 Euro auf 188,75 Euro/t und bleibt damit unterhalb der Marken von 189 Euro/t und 190 Euro.
 
Kurzeitig durchbrachen die Preise letzte Woche indessen die Marke von 190 Euro/t nach oben und kletterten in der Preisspitze bis auf 190,25 Euro/t. Der Preistiefpunkt lag letzte Woche bei 186,25 Euro/t. Im Wochendurchschnitt blieb der Preis mit 187,79 Euro/t jedoch unter dem 20-Tage-Durchschnitt von 190,64 Euro/t und erst Recht unter dem 60-Tage-Durchschnitt von 202,67 Euro/t.
 
Die Preis-Volatilität hat im Vergleich zur Vorwoche und auch im Vergleich zum Durschnitt des letzten Monats (9,66 %) sowie im Vergleich zu den letzten drei Monaten (16,03 %) abgenommen und lag noch bei 7,7 %. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der letzten Woche lag bei 2.642 Tsd. Euro und damit deutlich unter dem Durchschnitt der letzten 20 Handelstage von 3.167 Tsd. Euro. 
 
Der Relative Stärke Index (RSI), der anzeigt ob ein Markt überkauft der überverkauft ist, hat sich in der ersten Hälfte der Vorwoche deutlich von 25 % (überverkauft) auf knapp 40 % erholt, blieb dann aber auf diesem Niveau (40%) stabil. Bei einem RSI von 40 % sind die Bären zwar immer noch immer in der Überzahl, die Anzahl der Bullen (Käufer) hat jedoch wieder zugenommen und das Verhältniss ist fast schon wieder ausgeglichen.
 
Gleichzeitig spricht ein Anstieg des RSI deutlich über die Marke von 30 % sowie dass Einpendeln bei 40 % für ein Ende des Abwärtstrends beim Weizen und zumindest für eine Stabilisierung oder sogar eine moderate Erholung der Weizenpreise, wie sich zum Beginn des aktuellen Handelstages am Montag (23.06) zeigt.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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