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Analyse

Rind: Preise für Bullen und Kühe weiter stabil

von , am
21.02.2014

Die Preise für Jungbullen (und Schlachtkühe) haben sich im Februar kaum verändert.

Inzwischen wurden die von Rinderherpes betroffenen Landkreise in Bayern bekannt gegeben. © Mühlhausen/landpixel
 
Die Preise für Jungbullen (und Schlachtkühe) haben sich im Februar kaum verändert. Zuletzt legten die Preise ganz leicht zu. Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt mit 3,78 Euro/t (Hkl. R3) gehandelt. Damit liegen die Bullenpreise zwar 27 Ct unter den Rekordpreise des Vorjahres (4,05 Euro), jedoch ähnlich hoch wie im Jahr 2012 (3,82 Euro). Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden zuletzt etwa 3,50 Euro/kg bis 3,53 Euro/kg gezahlt und U-3 Bullen wurden mit rund 3,87 Euro/kg gehandelt. Die Zahl der geschlachteten Jungbullen war nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in den ersten 7 Wochen des Jahres 2014 (und auch im Februar) allerdings größer als 2013.
 
Angebot an Schlachtkühen bleibt klein
Bei Schlachtkühen (HKL. R3) haben sich die Preise in bis Ende Februar mit 3,05 Euro/kg SG weiterhin über 3,00-Euro- Marke gehalten. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurden zuletzt etwa 2,81 Euro/kg gezahlt du für P2-Kühe lagen die Preise bei 2,11 Euro/kg. Im Vergleich zum Jahr 2013 sind die Kuhpreise damit 36 Ct niedriger und auch das Niveau von 2012 wird um etwa 18 Ct verfehlt. Gleichzeitig bleibt das Angebot (Schlachtung) an Schachtkühen in Deutschland im Februar ähnlich klein wie im letzten Jahr und stützt die Preise.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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