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Analyse

Rinder: Kuhpreise steigen weiter, Bullenpreise behauptet

von , am
22.05.2014

Für Schlachtkühe sind die Preise in allen Qualitätsklassen weiter gestiegen. Die Preise für Jungbullen behaupten sich überwiegend auf dem bisherigen Niveau.

© Frédéric Prochasson/Fotolia
 
Die Preise für Jungbullen behaupten sich überwiegend auf dem bisherigen Niveau. Lediglich im unteren Qualitätsbereich gaben die Auszahlungspreise letzte Woche leicht nach. Nochmals leicht zugenommen hat letzte Woche die Anzahl der geschlachteten Bullen. Für Schlachtkühe sind die Preise in allen Qualitätsklassen weiter gestiegen. Die Anzahl der geschlachteten Kühe nahm nach dem deutlichen Anstieg in der Vorwoche ebenfalls noch einmal leicht zu.
 
Bullenpreise erstmals höher als im Vorjahr
Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 18. Mai ein Preis von 3,57 Euro/t (Hkl. R3) gezahlt und eben so viel wie in den letzten beiden Wochen. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,27 Euro/kg gezahlt und damit 2 Ct weniger als letzte Woche und für U-3 Bullen blieben die Preise mit 3,64 Euro/kg ebenfalls unverändert. Damit behaupten sich die Auszahlungspreise für Jungbullen in den meisten Qualitätsklassen die vierte Woche in Folge. Gleichzeitig sind Bullenpreise (R 3) erstmals 2 Ct höher als im letzten Jahr (3,55 Euro) und außerdem 18 Ct niedriger als im Jahr 2012 (3,75 Euro). Im letzten Jahr (2013) sind die Bullenpreise (R3) zum aktuellen Termin von 3,59 Euro auf 3,55 Euro um 4 Ct zurückgegangen.
 
Bullenschlachtung nimmt noch leicht zu
Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 18. Mai nochmals leicht um 3 % auf 23.355 Tiere zu. Das ist die höchste Wochenschlachtung seit Ende März. In den ersten 20 Wochen des aktuellen Kalenderjahres 2014 übertreffen Schlachtzahlen die Schlachtmenge aus dem Vorjahr. Derzeit beträgt der Vorsprung bei den Schlachtzahlen noch 3 %. Das BLE hat für die ersten beiden Monate des laufenden Kalenderjahres (Januar und Februar) offiziell einen Zuwachs der Schlachtmenge bei Bullen von knapp 11 % ausgewiesen.
 
Preise für Kühe steigen weiter
Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 18. Mai für alle Handelsklassen weiter zugelegt. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Erzeuger 3,15 Euro/kg SG und damit 2 Ct mehr wie in der Vorwoche. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche bis zum 18. Mai mit 2,94 Euro/kg 1 Ct mehr ausgezahlt und die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsware) legten um 2 Ct auf 3,39 Euro/kg zu. Im Vergleich zu den Preisen aus dem Vorjahr (3,35 Euro/kg) sind die derzeitigen Kuhpreise 20 Ct niedriger und das Niveau von 2012 (3,37 Euro/kg) wird um 22 Ct verfehlt. ). Im letzten Jahr (2013) sind die Kuhpreise (R3) zum aktuellen Termin von 3,37 Euro/kg auf 3,35 Euro/kg um 2 Ct zurückgegangen.
 
Kuh-Schlachtung etwas größer
Die Zahl der geschlachteten Kühe hat nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 18. Mai mit 18.461 Tieren noch einmal leicht um 2,5 % zugenommen. Das ist die höchste Wochenschlachtung seit Mitte April. In den ersten 20 Wochen liegen die Schlachtzahlen des laufenden Kalenderjahres 2014 unter der Schlachtmenge aus dem Vorjahr. Derzeit beträgt der Rückstand bei den Schlachtzahlen gegenüber 2013 etwa 5 %. Das BLE hat für die ersten beiden Monate des aktuellen Kalenderjahres (Januar und Februar) offiziell noch einen Zuwachs der Schlachtmenge bei Kühen von gut 5 % ausgewiesen.
 
Dr. Olaf Zinke // Redaktionsleiter marktkompass
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