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Analyse

Schlachtrinder: Bullen leicht teurer - Kühe etwas billiger

© landpixel
von , am
24.07.2014

Wie aus den amtlichen Zahlen hervorgeht, sind die Preise für Bullenfleisch in der vergangenen Woche gestiegen. Bei den Schlachtkühen sanken sie leicht. Die Schlachtungen legten bei den Kühen leicht zu.

Der Preis für Schlachtkühe ist in der KW 29 leicht zurückgegangen. © Mühlhausen/landpixel
Landwirte haben in der Woche vom 14. Juli bis 20. Juli bundesweit im Schnitt 3,47 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhalten. Das ist einen Cent mehr als in der Vorwoche, wie aus den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 gab es ebenfalls einen Cent mehr. Sie lagen bei 3,18 Euro/kg SG. Der Preis für die U-3-Bullen stieg von 3,52 Euro/kg SG um zwei Cent auf 3,54 Euro/kg SG.
 
Weniger Bullen geschlachtet 

Am wenigsten Geld erzielten für Jungbullen (E bis P) mit 3,26 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) Landwirte in Schleswig-Holstein und Hamburg. Ihre Berufskollegen in Bayern erzielten mit 3,50 Euro/kg SG den höchsten Preis.
 
Die Schlachtmenge bei Jungbullen über alle Handelsklassen (E bis P) betrug in der KW 29 laut BLE 19.293 Stück. Insgesamt 660 Tiere mehr (19.953) waren es in der Woche 28 (bis zum 13. Juli).

Schlachtkühe: Preise geben leicht nach

Der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 beträgt in der Kalenderwoche 28, 14. bis 20. Juli, 2,92 Euro/kg SG. In der Vorwoche gab es noch vier Cent mehr (2,96 Euro/kg SG). 3,17 Euro/kg SG erhielten Landwirte für Tiere der Handelsklasse R3. Hier, wie auch in der Klasse 02 ist der Preis gegenüber der Vorwoche um zwei Cent gefallen. Für O2-Kühe gab es 2,87 Euro/kg SG.
 
Die niedrigsten Preise für Tiere der Handelsklasse 03 wurden mit 2,86 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht in Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern ausgezahlt. Mit 2,94 Euro/kg SG bekamen die Landwirte in Niedersachsen und Bremen die höchsten Preise.
 
Die Zahl der geschlachteten Kühe betrug nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 20. Juli über alle Klassen (E bis P) 19.272 Tiere. Damit war die Zahl der Schlachtungen um 555 Tiere höher als in der Woche bis 13. Juli (18.717 Stück). Über alle Handelsklassen hinweg (E bis P) wurden in der KW 29 im Schnitt 2,74 Euro/kg SG gezahlt.  
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