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Analyse

Schlachtschweine: Preis gibt erneut nach

© landpixel
von , am
01.08.2014

Der Preis für Schlachtschweine (E) gab in der Woche vom 21. bis 27. Juli wieder ab. Deutschlandweit wurde ein Preis von 1,62 Euro/kg gezahlt. Drei Cent weniger als in der Vorwoche.

Der VEZG-Preis bleibt mit 1,42 Euro unverändert. © Mühlhausen/landpixel
Nach den starken Rückgängen der letzten beiden Wochen - zweimal ging der Preis für Schlachtschweine der Kategorie E um sechs Cent nach unten - gab er in der KW 30 erneut drei Cent nach. Wie aus den Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht, wurde in der KW 30 deutschlandweit ein Preis von 1,62 Euro/kg SG erzielt.
 
In den großen Erzeugungsregionen erlösten Landwirte in Nordrhein-Westfalen mit 1,60 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) für ihre Schweine der Klasse E am wenigsten. In Niedersachsen/Bremen gab es in der letzten Woche 1,62 Euro/kg SG in der Region Nord-Ost 1,64 Euro/kg SG. In Bayern lag der Preis bei 1,63 Euro/kg SG.
 
Die Schlachtmenge für Schweine der Handelsklasse E sank in der 30. Kalenderwoche um 16.827 auf 416.866 Tiere.

Schlachtsauen: Preis sinkt auf 1,30 Euro/kg SG

Für Schlachtsauen der Handelsklasse M erzielten Landwirte in der 30. Kalenderwoche im Schnitt 1,30 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht, zwei Cent weniger als in der Vorwoche.
 
In der Region Nord-Ost wurden 1,32 Euro/kg SG, in Niedersachsen/Bremen 1,28 Euro/kg SG, in Nordrhein-Westfalen 1,31 Euro/kg SG gezahlt. In Baden-Württemberg lag der Preis für Schlachtsauen bei 1,29 Euro/kg SG.
 
Die Schlachtmenge in der zwölften Kalenderwoche sank um 555 Tiere auf 15.545 Schlachtsauen. Über alle Handelsklassen hinweg (S-P) wurden von 21. bis 27. Juli 888.647 Schweine geschlachtet, das sind knapp 32.000 Tier weniger als in der Woche zuvor.

VEZG-Preis bleibt konstant

Der Vereinigungspreis der VEZG wurde in dieser Woche unverändert mit 1,63 € /kg SG  fortgeschrieben. Die Meldespanne lag zwischen 1,63 Euro und 1,67 Euro und unterstreicht damit die festen Marktverhältnisse. Das Angebot an schlachtreifen Tieren hat aktuell leicht zugenommen ist aber weiter nicht bedarfsdeckend. Die rote Seite verweist neben den nun in allen Bundesländern laufenden Ferien auf die schlechten Fleischgeschäfte und die mangelnde Bereitschaft des LEH höhere Preise im Einkauf zu akzeptieren. Daher hat sich die Hoffnung auf einen Preisanstieg nicht erfüllt. Einzelne Schlachthöfe hatten im Vorfeld sogar eine Preissenkung ins Gespräch gebracht um die Preismelder zur Vorsicht zu ermahnen.
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