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Analyse

Dem Schlachtschweinemarkt fehlen weiter die Impulse

von , am
05.08.2015

Das Angebot schlachtreifer Tiere ist weiter unterdurchschnittlich. Die Vermarktung läuft bei ebenfalls unterdurchschnittlicher Nachfrage relativ problemlos.

© Mühlhausen/landpixel
Die Fleischnachfrage ist nach Angaben der Schlachtindustrie auch im neuen Monat und bei gutem Grillwetter schlecht. Die Nachfrage lässt sich aus den Beständen bedienen, sodass sich keinesfalls höhere Preise erzielen lassen.
 
Die Internetversteigerung der ISN bestätigt die fehlenden Impulse am Schlachtschweinemarkt. Von 2.570 angebotenen Schweinen wurden lediglich 1.530 Schweine zu einem um 1 Ct reduzierten Durchschnittspreis von 1,45 Euro je kg Schlachtgewicht in einer Spanne von 1,44 Euro bis 1,46 Euro verkauft. 1.040 Schweine wurden aufgrund zu hoher Mindestpreisforderungen nicht verkauft.
 
Ferkel
 
Der Ferkelmarkt leidet mit dem Schlachtschweinemarkt. Nicht zuletzt aufgrund des guten Erntewetters fehlt den Mästern die Lust auf Ferkel. Die Vermarktung gestaltet sich daher weiterhin schwierig. Insbesondere kleine und freie Partien leiden darunter und müssen mit preislichen Zugeständnissen an den Mann gebracht werden. Die Notierungen geben bis zu 2 Euro nach.
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