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Analyse

Schweine: Deutlich weniger Tiere geschlachtet

© Benshot/fotolia
von , am
25.04.2014

Nach amtliche Zahlen war die Zahl der geschlachteten Schweine in der Osterwoche rückläufig. Die Preise für Schlachtschweine haben im gleichen Zeitraum leicht nachgegeben.

© Mühlhausen/landpixel
Der Schweinepreis hat in der Kalenderwoche 16 etwas nachgegeben. Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche vom 14. bis 20. April durchschnittlich ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse E lag bei 1,61 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG).
 
Wie aus den Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht, ist das ein Cent weniger als in der Woche zuvor.
 
Im Bundesvergleich erhielten die Landwirte in Nordrhein-Westfalen mit 1,58 Euro/kg SG den geringsten Preis für Tiere der Klasse E und die Landwirte in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mit 1,62 Euro/kg SG den höchsten.

Deutschlandweit wurden in der Woche vom 14. bis 20. April 398.990 Tiere der Handelsklasse E geschlachtet. Das sind gut 66.700 Schweine weniger als in der Woche bis 13. April.

Schlachtsauen einen Cent teurer

Schlachtsauen der Handelsklasse M wurden in der Woche bis 20. April mit 1,42 Euro/kg SG abgerechnet und waren damit einen Cent teurer als in der Vorwoche.

Mit 1,31 Euro/kg SG erhielten die Landwirte in Hessen und Rheinland-Pfalz wie schon in der Woche vorher den geringsten Auszahlungspreis. Die Erzeuger in der Region Nord-Ost und in Nordrhein-Westfalen erlösten mit 1,44 Euro/kg SG am meisten für die Tiere der Handelsklasse M.

Deutschlandweit hat die Zahl der Schlachtungen von der KW 15 auf die KW 16 um weit mehr als 150.000 Tiere abgenommen. Es wurden in der 16. Kalenderwoche 852.213 Tiere der  Handelsklassen S bis P geschlachtet. In der Vorwoche waren es 1.002.584.
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