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Matif-Weizen bekommt Konkurrenz

von , am
24.04.2015

Bei der Weizenpreisabsicherung haben Landwirte bald die Qual der Wahl: Voraussichtlich im Juni will die amerikanische Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) einen Konkurrenzkontrakt zum Matif-Weizen anbieten, mit nahezu identischen Kontraktspezifikationen und Laufzeiten.

© Mühlhausen/landpixel
Gleich zum Handelsstart sollen Futures und Optionen handelbar sein, so dass die ganze Bandbreite an Absicherungsstrategien mit dem neuen Kontrakt gefahren werden kann. Ein deutscher Lieferort ist bisher nicht vorgesehen, aber für die Zukunft nicht völlig ausgeschlossen, erklärte Eric Hasham, CME-Senior Director bei einer Veranstaltung der ZMP Live, die gestern unter Überschrift „Weizenterminmarkt – CME und Euronext beziehen Stellung“ in Hamburg stattfand.
 
Lionel Porte, der bei der Euronext für den Weizenkontrakt zuständige Produktmanager, nutzte die Gelegenheit, die Beweggründe für die Einführung des bereits gestarteten „Premium Wheat Contract Nr. 3“ zu schildern.
 
Wie der absehbare scharfe Wettbewerb der beiden Börsenbetreiber das Risikomanagement von Ackerbauern und Landhändlern beeinflusst, lesen Sie in der Juni-Ausgabe des agrarmanager, der mit dem Themenschwerpunkt Vermarktung Ende Mai erscheint.
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