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Mehr Kredite für den Bodenkauf

von , am
26.08.2015

Die deutschen Landwirte haben im ersten Halbjahr 2015 hohe Förderkredite für den Kauf von Acker und Grünland aufgenommen. Treibende Kräfte sind die steigenden Bodenpreise und die niedrigen Zinsen.

Die Nachfrage der deutschen Landwirte nach Förderkrediten der Landwirtschaftlichen Rentenbank für den Kauf von Flächen ist im 1. Halbjahr 2015 deutlich gestiegen (Angaben in Mio. Euro). Quelle: Rentenbank © dlv
Nach Angaben der Landwirtschaftlichen Rentenbank stieg die Nachfrage nach Förderkrediten für den Flächenkauf von Januar bis Juni 2015 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 150,4 Millionen Euro oder 62 Prozent auf 394,2 Millionen Euro. Das war die höchste absolute Steigerung innerhalb der Fördersparte "Landwirtschaft". Hingegen blieb der Bedarf an vergünstigten Darlehen für Investitionen in Gebäude nahezu unverändert. Mit 626,7 Millionen Euro Neugeschäft betrug das Plus 3 Prozent.
 
Ein überraschend starkes Wachstum war bei Maschineninvestitionen zu beobachten. Die Rentenbank steigerte die Neuzusagen im Berichtszeitraum um 12 Prozent auf 354,5 Millionen Euro. Die Nachfrage nach zinsgünstigen Betriebsmitteldarlehen verdoppelte sich sogar nahezu, blieb mit 55,7 Millionen Euro aber weiterhin die mit Abstand kleinste Sparte innerhalb des Fördersegments "Landwirtschaft".
 
 
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