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Mehr Wintergetreide, weniger Raps

von , am
22.12.2014

Zur Ernte 2015 haben die Landwirte in Deutschland in diesem Herbst mehr Wintergetreide und weniger Raps ausgesät. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor.

© Mühlhausen/landpixel
Die Anbaufläche von Winterweizen wurde um rund 89.000 Hektar oder 2,8 Prozent auf 3,25 Millionen Hektar ausgedehnt. Auch die mit Wintergerste bestellte Fläche wuchs deutlich, und zwar um 3,5 Prozent auf 1,27 Millionen Hektar. Das entspricht einer Zunahme um 43.000 Hektar. Hingegen wurden im Herbst etwa 10.000 Hektar oder 1,6 Prozent weniger Flächen mit Roggen bestellt, so dass das Anbauareal auf 618.900 Hektar zurückging.
 
Ein deutlicher Rückgang ist beim Winterraps eingetreten. Die Ölsaat wurde nur noch auf knapp 1,31 Millionen Hektar ausgesät; das sind 81.000 Hektar oder 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. In Niedersachen und Bayern beträgt das Minus 11 Prozent beziehungsweise 10 Prozent, in Nordrhein-Westfalen knapp 9 Prozent. In Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Thüringen schrumpfte das Areal um je 8 Prozent. Lediglich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurde etwas mehr Raps ausgesät als zur Ernte 2014.
 
Das Statistische Bundesamt erstellt die Anbauflächenstatistik auf der Basis der Meldungen einer begrenzten Zahl von Ernteberichterstattern in den Bundesländern mit Stand Ende November.
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