Energieholzanbau Die etwas andere "Ackerkultur"

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Mit der Anlage von Kurzumtriebsplantagen hat Ferdinand von Lochow eine Möglichkeit gefunden, seine Grenzstandorte wirtschaftlich zu nutzen. Neben dem Brandenburger Landwirt profitiert auch die Berliner Großstadt von der sauberen Energiequelle.

Pappeln_KUP © Alex Niedermayr Bild vergrößern
Landwirt Ferdinand von Lochow prüft den Wiederaustrieb einer abgeernteten Pappelplantage.

Im Märkischen Viertel in Berlin betreibt der Energiekonzern Vattenfall ein Heizkraftwerk, das ausschließlich mit Hackschnitzeln befeuert wird. Das Holz kommt vorwiegend aus Brandenburg. Dort profitiert auch die Landwirtschaft, denn rund 20 % des Brennstoffbedarfs wachsen auf Kurzumtriebsplantagen (KUP), Tendenz steigend.

Ferdinand von Lochow ist einer der beteiligten Landwirte. Im etwa 60 km von Berlin entfernten Petkus bewirtschaftet er 45 ha Kurzumtriebsplantagen (KUP). Die Pappel, die sich als Pflanzenart für das Brandenburger Klima sehr gut eignet, wurzelt sehr tief. Hohe Hackschnitzelerträge sind deshalb ohne Weiteres möglich.

Für 20 Jahre läuft der Vertrag zwischen dem Petkuser Landwirt und Energy Crops, dem Tochterunternehmen von Vattenfall. „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Der Aufwand für mich als Landwirt hält sich in Grenzen und lässt sich gut in den Betriebsablauf integrieren“, berichtet von Lochow. Energy Crops biete viele Anreize: So übernimmt das Unternehmen beispielsweise das Pflanzen der Pappel-Stecklinge und die Ernte der Bäume.

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