Titel Juniheft 2017 Export und Wetter entscheidend

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Trotz Unsicherheiten hat sich an den Märkten eine Vorstellung von der Angebotssituation 2017/18 gebildet. Derzeit gehen Marktanalysten von einer recht großen Ernte, aber auch wachsenden Exporten aus.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die neue globale Getreideernte wohl wieder groß wird, auch wenn die Mengen bei Weizen sowie Mais und Gerste hinter den Riesenernten aus dem vorigen Jahr zurückbleiben werden. Für den globalen Ölsaatenmarkt sind die Erwartungen hingegen ähnlich hoch wie im zurückliegenden Jahr.

Allerdings können extreme Witterungsverläufe in Europa und in anderen Ländern bis zur Ernte durchaus noch ­einiges ändern. Beispielsweise können der extreme Kälteeinbruch Ende April/Anfang Mai sowie das anhaltende Niederschlagsdefizit in Teilen ­Europas durchaus noch zu deutlichen Korrekturen an den bislang prognostizierten Ertrags- und Ernteerwartungen führen.

Der empfindliche Kälteeinbruch in der zweiten Aprilhälfte, der in einigen Ländern vor allem die Rapsblüte beeinträchtigt hat, sowie ausgeprägte Niederschlagsdefizite erhöhen die Gefahr von Ertragsdepressionen. Vor diesem Hintergrund ist der Grad der Unsicherheit hinsichtlich der aktuellen und der weiteren Ertragsentwicklung ungewöhnlich groß.

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