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NGG fordert 6 Prozent mehr Lohn

von , am
11.12.2013

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) geht mit der Forderung von 5 Prozent bis 6 Prozent mehr Lohn in die Tarifrunde 2014. Das hat der NGG-Hauptvorstand beschlossen.

Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigen der Ernährungswirtschaft 5 bis 6 Prozent mehr Lohn. © NGG
Die tarifpolitische Empfehlung bezieht sich sowohl auf die Entgelte der Beschäftigten als auch die Ausbildungsvergütungen. Die Laufzeit der Verträge soll zwölf Monate betragen. Tarifverträge mit weniger als 8,50 Euro Stundenlohn sollen nicht mehr abgeschlossen werden.
 
Um der Jugend eine Perspektive zu bieten, will die NGG die Übernahme der Auszubildenden nach dem Ausbildungsende tarifvertraglich regeln. Der stellvertretende NGG-Vorsitzende Claus-Harald Güster erklärte, die Beschäftigten brauchten höhere Löhne und Gehälter, um die Belastung durch steigende Mieten und höhere Energie- und Lebenshaltungskosten aufzufangen. Die Ernährungsindustrie habe gute Geschäfte gemacht, die gute Lohnsteigerungen begründeten.

Die NGG vertritt die Interessen von rund 550.000 Beschäftigten im Ernährungsgewerbe sowie 1,7 Millionen Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe.
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