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Rekordpreise für Agrarland in den Niederlanden

von , am
28.05.2015

In den Niederlanden wurden 2013 mit durchschnittlich rund 51.000 Euro je Hektar so hohe Preise für Agrarland gezahlt wie im deutschen Höchstpreisgebiet Niederbayern. Nicht einbezogen sind in diese Berechnung die Flächen des intensiven Gartenbaus und Unterglasflächen.

© Mühlhausen/landpixel
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bodenpreise in den Niederlanden 2013 erneut gestiegen, und zwar um 1.426 Euro je Hektar oder 2,9 Prozent. Regional wurden in Ov Ijsselmeerpolders mit 75.900 Euro die höchsten und in Drenthe mit 37.913 Euro je Hektar die niedrigsten Durchschnittspreise gezahlt. Das zeigt die erheblichen Preisunterschiede auf regionaler Ebene in den Niederlanden.
 
Gehandelt wurden dort in den vergangenen Jahren regelmäßig über 20.000 Hektar, 2013 waren es mit rund 5.500 Verkäufen 21.198 Hektar. Die Pachtfläche beträgt etwa 750.000 Hektar.
 
Seit dem 1. Juli 2012 gibt es in den Niederlanden einen Pachtstandard nach Regionen. Danach betragen die gesetzlich zulässigen Pachten für 2014 von 373 Euro je Hektar in der Region Waterland en Droogmakerijen bis 823 Euro je Hektar im Rivierengebied. Die letzten verfügbaren durchschnittlichen Pachtpreise für die Niederlande (2012) lagen für freie Verträge bei 740 Euro je Hektar und für Pachtverträge mit Preiskontrolle bei 560 Euro je Hektar.
 
Ausführliche Informationen finden Abonnenten in der geschützten Rubrik Bodenmarkt EXKLUSIV von agrarmanager.com.
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