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Uwe Steffin moderierte DBV-Milchforum in Berlin

von , am
15.02.2013

"Ohne die Tierhaltung hat die deutsche Landwirtschaft keine Zukunft und viele Regionen in Deutschland können nicht in dem hervorragenden Zustand gehalten werden, wie dies gegenwärtig der Fall ist." Das sagte DBV-Präsident Joachim Rukwied, auf dem DBV-Milchforum, das Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur des agrarmanager, in Berlin moderierte.

"Ohne die Tierhaltung hat die deutsche Landwirtschaft keine Zukunft und viele Regionen in Deutschland können nicht in dem hervorragenden Zustand gehalten werden, wie dies gegenwärtig der Fall ist." Das sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem DBV-Milchforum, das Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur des agrarmanager, am 21. Januar in Berlin moderierte. Um ökonomisch wirtschaften zu können, benötigten die Tierhalter entsprechende Rahmenbedingungen. Als völlig inakzeptabel bewertete Rukwied indes, dass deutsche Landwirte als "Massentierhalter" bezeichnet würden. Vielmehr erwarte er Sachlichkeit und mehr Fairness in der weiteren Diskussion.
DBV-Vizepräsident Udo Folgart betonte, dass das Jahr 2013 mit Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Bayern und Hessen  ein Jahr mit wichtigen politischen Weichenstellungen sei. Daher arbeite der DBV an einem "Milchpolitischen Forderungskatalog", der den Politikern aller Parteien dazu diene, erfolgreiche Milchpolitik für die deutschen Milchbauern machen zu können. Zunächst verdeutliche der Milchpolitische Forderungskatalog, der aktuell in den Gremien des Bauernverbandes diskutiert werde, dass Deutschland das größte Milcherzeugungsland in der Europäischen Union sei und die EU selbst größter Milcherzeuger weltweit ist. Um diese Position zu festigen, sei die Markt- und Wettbewerbsorientierung der Milchwirtschaft unverzichtbar, mahnte Folgart. Auch müssten die Chancen einer stärkeren Exportorientierung weiter aktiv genutzt werden.
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