Login
Geschäftszahlen

BayWa in Franken mit schwierigem Jahr 2016 zufrieden

Thumbnail
Julia Seitz, Agrartechnik
am
05.05.2017

Insgesamt lag der Umsatz in Franken 2016 mit eine Milliarde Euro leicht unter dem Vorjahr (1,07 Milliarde Euro).

BayWa Challenger

Die BayWa Franken hat 2016 die Umsätze im Baustoffbereich auf hohem Niveau gehalten, bei Agrar, Technik und Energie gingen die Umsätze zurück – wesentliche Gründe sind schwierige Agrarmärkte und die teils sehr niedrigen Preise bei Getreide und Rohöl. Insgesamt lag der Umsatz in Franken 2016 mit eine Mrd. Euro leicht unter dem Vorjahr (1,07 Mrd. Euro). Obwohl das volatile Agrarumfeld das Konzernergebnis 2016 drückte, will die BayWa in Franken weiter deutlich investieren. So entsteht in Großwallstadt derzeit ein neues Bauzentrum, in Mellrichstadt wird weiter in die Dinkelverarbeitung investiert. Zudem bringt das Unternehmen weitere digitale Innovationen für alle Kundengruppen in die Region.

Im Jahr 2016 investierte die BayWa in Franken 14 Millionen Euro. Rund 80 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen, Handwerker und Dienstleister in der Region. Für das laufende Jahr stehen in Franken Investitionen von fast 25 Millionen Euro an. Damit belaufen sich die Investitionen in Franken bis 2018 auf insgesamt 39 Millionen Euro. „Die BayWa ist ein starker, verlässlicher und innovativer Akteur der fränkischen Wirtschaft. Dazu gehört auch, kraftvoll zu investieren“, unterstrich Karl Bittermann, Leiter des Business Service Centers (BSC) Franken, bei der Präsentation der Geschäftszahlen am Mittwoch in Würzburg. Die BayWa ist in Franken mit den Bereichen Agrar, Technik, Energie und Baustoffe an 111 Standorten mit rund 2 100 Mitarbeitern vertreten. Darunter sind 243 Azubis. Die Ausbildungsquote der BayWa in der Region liegt damit bei 11,5 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Übernahmequote ist mit 70 Prozent ebenfalls vergleichsweise hoch. Karl Bittermann: „Als engagierter Ausbilder übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft der Region. Ausbildung genießt bei der BayWa einen sehr hohen Stellenwert.“

 

Technik: Spezialisierter Vertrieb für Massey Ferguson

Im Technikbereich ging der Umsatz in Unterfranken leicht zurück auf 73 Millionen Euro (Vorjahr: 74 Millionen Euro). Die Landwirte waren sowohl bei Neu- und Gebrauchtmaschinen wie auch bei Stalltechnik zurückhaltender mit Investitionen als in den Vorjahren. „Das Servicegeschäft blieb auf hohem Niveau stabil“, unterstrich Günter Schuster. Für 2017 setzt der Technikbereich auf Umsatzsteigerung – unter anderem durch den intensiveren Vertrieb von Massey Ferguson-Traktoren und Erntetechnik an spezialisierten Standorten. Die Technik investiert 2016/2017 in Franken insgesamt 13,1 Millionen Euro. So ist seit Februar der neue Standort in Ermetzhofen in Betrieb.

 

Auch interessant