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Grammer setzt starkes Umsatzwachstum mit höherer Profitabilität fort

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Julia Seitz, Agrartechnik
am
09.11.2016

Die erfolgreiche Entwicklung des Grammer Konzerns, weltweiter Zulieferer für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeugsitz-Systeme hat auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres angehalten.

Grammer

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 stieg der Konzernumsatz um 19,8 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro (Vorjahr 1,06 Milliarden Euro). Diese positive Entwicklung sei, laut Unternehmen, vorwiegend im Segment Automotive auf das weitere starke Wachstum im Konsolengeschäft sowie auf die erfolgreiche Integration der ehemaligen Reum Gruppe zurückzuführen.

Im zweiten Segment Seating Systems sind die Marktbedingungen insbesondere in Brasilien, China und den USA teilweise weiter herausfordernd. Trotzdem konnte Grammer in diesem Segment in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr höhere Umsätze erzielen. Das operative EBIT des Grammer Konzerns verdoppelte sich nahezu auf 47,6 Millionen Euro (Vorjahr 26,7 Millionen Euro) und lag damit im Rahmen der eigenen Erwartungen und Zielsetzungen für eine nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens. Diese e Entwicklung basiert insbesondere auf den positiven Effekten aus der Umsetzung der Maßnahmen zur Kosten- und Prozessoptimierung. Aufgrund der erfolgreichen operativen Entwicklung in beiden Konzernsegmenten verbesserte sich das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) trotz gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Währungsgewinnen in den ersten neun Monaten überproportional um 67 Prozent von 29,7 Millionen Euro auf 49,6 Millionen Euro. Entsprechend stieg die EBIT-Rendite auf 3,9 Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent). Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich ebenfalls auf 25,6 Millionen Euro (Vorjahr 16,7 Millionen Euro) in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres.

Umsatz und EBIT im dritten Quartal im Rahmen der Erwartungen

Auf Quartalsebene stieg der Konzernumsatz im dritten Quartal 2016 trotz der üblichen saisonalen Effekte auf 404,7 Millionen Euro (Vorjahr 345,8 Millionen Euro). Das operative EBIT verbesserte sich im dritten Quartal auf 11,8 Millionen Euro (Vorjahr 8,7 Millionen Euro), während das EBIT im dritten Quartal  auf 13,2 Millionen Euro (Vorjahr 5,1 Millionen Euro) gesteigert werden konnte. Das Konzernergebnis nach Steuern betrug im dritten Quartal 4,3 Millionen Euro 
( Vorjahr 3,1 Millionen Euro).

Umsatzsteigerung im Segment Automotive um fast 30 Prozent bei gleichzeitig deutlich verbesserter Profitabilität

In den ersten neun Monaten erwirtschaftete Grammer im Konzernsegment Automotive einen Umsatz von 941,1 Millionen Euro (Vorjahr 740,9 Millionen Euro) – ein Plus von fast 30 Prozent. Der positive Geschäftsverlauf sei, so das Unternehmen, auf weitere Serienanläufe in allen Regionen, die weiterhin positive Entwicklung unserer Kunden vor allem im Premiumbereich sowie auf die erstmalige Einbeziehung der ehemaligen REUM Gruppe zurückzuführen. Das EBIT im Segment Automotive stieg in den ersten neun Monaten trotz negativer Wechselkurseffekte um 62,3 Prozent auf 28,4 Millionen Euro (Vorjahr 17,5 Millionen Euro). Die EBIT-Rendite des Segments lag bei 3,0 Prozent (Vorjahr 2,4 Prozent). Auch im dritten Quartal lag der Umsatz in diesem Segment mit 306,1 Millionen Euro mit fast 25 Prozent sehr deutlich über dem Vorjahreszeitraum (Vorjahr 246,0 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 7,7 Millionen Euro und damit um 148 Prozent über dem Vorjahresquartal.

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